MAN Aktien kaufen?

Heute bedanken sich einige meiner Premium Leser für meine Idee aus der Wochenübersicht vom letzten Sonntag.

Da es langsam aber sicher nun ernst mit der geplanten Fusion von MAN, Scania und VW werden dürfte, hatte ich vor einigen Wochen ein Discount-Zertifikat auf die im DAX notierte MAN-Stammaktie in das spekulative Trend Depot im Rahmen meines Premium Dienstes aufgenommen und am Sonntag geschrieben:

„Ein sehr gutes Zahlenwerk präsentierte am Montag der LKW-Bauer MAN:

„Unter dem Strich verdiente der Münchner Konzern im vergangenen Jahr rund 722 Millionen Euro – nach einem Verlust von 258 Millionen Euro im Krisenjahr 2009. Damit knüpft der Lastwagen- und Dieselmotorenbauer an die erfolgreichen Zeiten vor dem weltweiten Abschwung an, wenn auch zu den Zahlen des Rekordjahres 2008 mit einem Gewinn von gut 1,2 Milliarden Euro noch ein gutes Stück fehlt. Zugleich will MAN die von Großaktionär Volkswagen gewünschte Allianz mit dessen schwedischer Tochter Scania vorantreiben.“ (Quelle: dpa-AFX)

Damit die Allianz zwischen MAN, Scania und VW endlich Wirklichkeit werden kann, muss MAN noch die Streitigkeiten mit dem Käufer der MAN-Tocher Ferrostaal (dem arabischen Investor IPIC) schlichten. Notfalls will MAN den Verkauf rückgängig machen.

Fazit: Sollte es zu der geplanten „Quasi-Übernahme“ von MAN kommen, würde das einen sehr schnellen Anstieg des Aktienkurses von MAN in Gang setzen.

Wie kann man noch höhere Gewinne erzielen?

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Wirecard kaufen? Bezahlsysteme für das Internet boomen- neuer Megatrend Bezahlsysteme für das mobile Internet

Der Trend hin zum Einkauf via Internet ist nicht zu stoppen. Die Gründe für den Kauf am heimischen PC sind vielfältig, wobei für 50% der Befragten an erster Stelle steht, dass es dabei kein Gedränge gibt. Weitere Beweggründe sind u.a. folgende:

-gezielter nach Schnäppchen suchen

– nicht an Öffnungszeiten gebunden sein

– preisgünstiger

– Sonntags einkaufen usw.

(Quelle und weitere Informationen unter: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/5204/umfrage/wichtigste-gruende-fuer-einkauf-im-internet/ )

Wer im Internet einkauft, kann seine Rechnung auf unterschiedliche Arten begleichen. Neben den „traditionellen Arten“ wie der Überweisung einer (auf dem Postweg) versandten Rechnung per (Online)Übereisung nutzen immer mehr Internetuser diverse Bezahlsysteme.

Am bekanntesten dürfte wohl Paypal sein, das über Ebay bekannt geworden ist. Via Click&Buy oder T-Pay wird sehr gerne von Unternehmen genutzt, die Informations-Mehrwertdienste anbieten, z.B. Anlagetipps, Aktienanalysen per Abruf oder Börsen-Informationsdienste.

Welche Chancen bieten sich für Investoren?

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Trendaktien starten durch

Es ist schon sehr erstaunlich, mit welcher Kraft sich unsere Trendaktien erholen.

Am 10. Februar hatte ich z.B. hier an dieser Stelle die Aktie von Lululemon vorgestellt, die sich der jüngsten Korrektur nicht entziehen konnte. In der Zwischenzeit hagelte es Verkaufsempfehlungen einiger überwiegend fundamental orientierter Analysten mit dem „Tipp“, angesichts der Unsicherheiten des Gesamtmarktes und der fundamentalen Überbewertung der Aktie in LULU (KGV 50) short zu gehen.

Nun, das Ergebnis des „Shortens“ sehen wir heute:

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Geht die Korrektur weiter?- Eine Regel kann helfen

Die Frage, die sich sicherlich sehr viele Trader in diesen Stunden stellen werden, ist die, ob die seit zwei Wochen andauernde Korrektur an den Börsen nun bereits vorüber sein könnte.

Der Gesamtmarkt hat sich vor allem in den USA sehr stark präsentiert, während der DAX- wie immer, wenn dunkle Wolken aufziehen, kräftig um bis zu 1000 Punkte in den Keller gerauscht war (schon alleine deshalb meide ich persönlich den DAX und kaufe DAX-Aktien mit einem langfristigen Anlagehorizont lediglich in einer Panik, zuletzt also im Herbst 2008, wobei ich damit noch hätte warten müssen. Lediglich die Einführung der Abgeltungssteuer duldete keinen Aufschub bis in den „Schicksalsmonat März“ hinein, in dem sich oftmals eine Trendwende einstellt.).

Wie dem auch sei, es geht mir heute um die kurzfristige Marktlage. (Zu den Problemen in Japan und die möglichen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft könnte ich einige Seiten verfassen, das würde den Rahmen des Blogs sprengen- und ob es „etwas bringen“ würde, bliebe fraglich.)

Worauf werde ich in den kommenden Tagen achten, um mich kurz- bis mittelfristig zu positionieren?

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Cerner auf neuem Allzeithoch!

Eine Aktie, die wir für unser Internationales Trend Trading Depot (ITT) gekauft haben, ist die von Cerner (US-Kürzel: CERN).

Cerner ist vor allem ein IT-Dienstleister für das Gesundheitswesen. Besonders hohes Wachstum trauen Analysten der Software von Cerner zu, mit der Mediziner elektronische Patientenaktien anlegen und die Daten verwalten können und mit dessen Hilfe diese Informationen anderen Ärzten, Pflegern, Apothekern oder den Entwicklern von Medikamenten zur Verfügung gestellt werden können.

Die Aktie hat seit 1990 bereits um 27.000% zugelegt (In Worten: Siebenundzwanzig Tausend!)

Heute konnte Cerner ein neues Allzeithoch erklimmen und sollte weiter steigen. Warum?

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Auch das gibt Hoffnung: Unternehmensinsider kaufen wieder eigene Aktien

Nach wie vor sind die Folgen für die Weltwirtschaft nach der dreifachen Katastrophe in Japan (schweres Erdbeben, Tsunami, Atomunfall, der zu einem atomaren Super-Gau eskalieren könnte) nicht absehbar. Das unermessliche Leid der japanischen Bevölkerung ist unermesslich und kaum in Worte zu fassen. An dieser Stelle kann ich nicht mehr tun, als mein tiefes Mitgefühl auszudrücken und dazu aufzurufen, dass sich möglichst jeder an den Hilfsaktionen für Japan beteiligt.

Mehr können wir leider nicht tun. Hoffen und beten wir, dass zumindest ein atomarer Super-Gau in Fukushima noch abgewendet werden kann.

Der deutsche Leitindex ist in der letzten Woche massiv eingebrochen und erholt sich heute wieder. Auch wenn es schwerfallen dürfte, das zu erkennen bzw. an dieser Stelle zu thematisieren, aber es wird hoffentlich zu einem schnellen Wiederaufbau des Landes kommen, sollte das Schlimmste ausbleiben.

Demzufolge wird es Unternehmen geben, die vom Wiederaufbau profitieren, während andere darunter leiden werden, da ihnen in Japan produzierte Teile oder Komponenten fehlen.

Auf zahlreiche Firmen wird die Katastrophe in Japan gar keine oder nur geringe Auswirkungen haben. Zu den Gewinnern könnten angesichts der Absicht der deutschen Bundesregierung, aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg wieder auszusteigen, (wie letzte Wochen an dieser Stelle aufgeführt) Unternehmen der Sektoren alternative Energien zählen, aber auch Unternehmen, die sich auf den Einsatz von fossilen Energieträgern spezialisiert haben.

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Crash im DAX: Leider kam es, wie es kommen musste

Am Jahresanfang herrschte an den Aktienmärkten Euphorie, die 8000 Punkte-Marke im DAX sollte in diesem Jahr erklommen werden, vielleicht sogar die 9000- und nun das, der DAX fällt heute unter 6499 Punkte.


Einige meiner letzten Leser hatten sich Ende 2010 verabschiedet mit Begründungen wie „Ich halte alle meine Aktien, verkaufen werde ich sie nicht.“

Doch genau das haben wir im Premium Dienst getan:

Wir haben seit Januar immer wieder Aktien verkauft! Das Trendsystem hat gute Arbeit geleistet. Doch auch der Stimmungsindikator sprach für Verkäufe.

Am 13. Februar schrieb ich in der Wochenübersicht:

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Neuer Boom bei den Solaraktien?

Das schwere Erdbeben in Japan hat und erneut sehr dramatisch vor Augen geführt, dass die Atomenergie trotz der Beteuerungen der Betreiber der Kernkraftwerke oder unserer derzeitigen Bundesregierung alles andere als sicher ist. Ein „völlig überraschendes, unvorhersehbares“ Ereignis, mit dem „niemand rechnen konnte“ kann jederzeit eintreten und zu einem „Supergau“ führen.

Aber einmal ganz ehrlich: Ist ein Erdbeben in Japan, auch wenn es noch so katastrophal ist, wirklich so überraschend? Die Japaner rechnen selbst jederzeit mit einem Beben und haben einige Vorkehrungen getroffen, von denen der persönliche Sturzhelm, der immer in greifbarer Nähe aufbewahrt wird, wohl nicht mehr als eine Beruhigungspille ist.

Anders hätte es doch bei den Sicherheitsvorkehrungen für die japanischen Kernkraftwerke aussehen müssen. Dass im Ernstfall die Kühlsysteme ausfallen könnten, darauf hätten die Verantwortlichen doch jederzeit vorbereitet sein und Sicherheitslösungen etablieren müssen??

Wie dem auch sei, wir können nun nur noch hoffen und beten, dass das Schlimmste, also eine nuklearer Supergau, der Millionen Menschen verstrahlen könnte, nicht eintreffen möge.

Jedoch sollte es in unserer Macht liegen, aus unseren Fehlern zu lernen, also entweder die Kernkraftwerke sicherer zu machen, also auf „alles“ vorbereitet zu sein, was passieren könnte, angefangen von einem Erdbeben über einen Flugzeugabsturz bis hin zu einem möglichen terroristischen Anschlag. Wenn man darüber intensiver nachdenkt, dann muss man eigentlich zu dem Schluss kommen, dass die Kernkraft niemals sicher sein wird und man aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg nun wieder aussteigen sollte.

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Wo schlägt Warren Buffett demnächst zu?

Ein Satz geistert durch die Finanzpresse: „Die Elefantenflinte ist geladen und mein Finger zittert bereits am Abzug!“ Wenn man nicht wüsste, dass der Mann, der das so sagte, stets einen eigentümlichen Humor besessen hat und alles Andere als ein Waffenfanatiker ist, der auf einer Safari auf wehrlose Tiere schießt, sondern ein äußerst freundlicher älterer Herr, dann würde man sofort einen gewaltigen Schreck bekommen.

Die Rede ist von Warren Buffett, der mit dieser Äußerung zu verstehen geben möchte, dass seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway auf einem riesigen Cashberg sitzt und nach neuen Investmentmöglichkeiten Ausschau hält.

Dabei hat Warren Buffett in den letzten Monaten sehr viele Aktien verkauft- mit hohen Gewinnen, versteht sich, denn auch das Orakel von Omaha hat im Herbst 2008 (wie wir) Aktien gekauft, kauft er doch vor allem dann, wenn Aktien seiner Meinung nach unterbewertet sind. Mittlerweile sind Aktien bereits wieder (zu) hoch bewertet, so dass es nicht so einfach wie 2008 ist, noch „preiswerte“ Aktien von Unternehmen zu finden, deren Geschäfte sich weiterhin überdurchschnittlich gut entwickeln werden.

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