Der Erfolg an der Börse stellt sich ein: Langfristig!

Seit dem 27. März habe ich mich hier im Blog nicht mehr zu Wort gemeldet. Ich denke, dass es auch wenig sinnvoll ist, wenn man täglich wie das Kaninchen auf die Schlange starrt, in dem Fall die Börse und das illustre Treiben dort.
Stattdessen lehn man sich besser zurück, lässt sich nicht verrückt machen bzw. verunsichern. Mir gelingt es am besten, langfristig gelassen zu bleiben, wenn ich mich weniger mit “der Börse” beschäftige.
Doch was sind Worte, wenn man sich Bilder vor Augen führen kann?

Diese prägen sich besser ein als “der interessanteste Text” zum Thema “Langfristiges Investieren”:

danaher08_05_15Ja, das Investieren ist tatsächlich ziemlich langweilig, denn “unsere Werte” legen langfristig zu wie z.B. die Aktie von Danaher oben im Chart, die heute ein neues Allzeithoch erklimmt. Man tut an der Börse “nichts weiter” als sich immer wieder über neue Höchstkurse zu freuen, Korrekturphasen sind oft hervorragende Einstiegschancen, die man nutzen kann, nicht muss, wenn man z.B. gerade Geld zum Investieren “flüssig” hat*. Ansonsten tut man NICHTS!

(*Und genau dieses hat man ja im Laufe der Jahrzente auch, da immer wieder Dividenden anfallen… Auf den Einstiegskurs von vor einigen Jahren oder besser Jahrzehnten berechnet, können das bis zu 30, 35,… 60% p.a. sein!! Wer z.B. eine Fuchs Petrolub– heute ebenfalls auf einem frischen Allzeithoch!- vor knapp 10 Jahren gekauft hat, der kommt heuer bereits auf eine Dividendenrendite von über 35% p.a.- auf sein “damals” eingesetztes Kapital…)

Wer 20 unterschiedliche Aktien-Positionen, am besten aus unterschiedlichen Branchen, vom “Kaliber” z.B. einer Danaher in seinem Depot hält, der wir unterm Strich langfristig mit seinen Investments Gewinne erwirtschaften. Und wenn der eine oder andere Wert sich nicht wie erhofft entwickelt, dann werden die Gewinne der anderen Depotwerte die Verluste der “Rohrkrepierer” ausgleichen bzw. unterm Strich in hohe Gewinne verwandeln.

Damit könnte heute das Schlusswort meines Blogs geschrieben sein zum Thema: “Wie erziele ich an der Börse hohe Gewinne?”

Warum tut es dann kaum jemand oder:

Warum tun die meisten an der Börse viel zu viel?

Nun, es gibt schlichtweg viel zu viel Ablenkung, unzählige wertlose Nachrichten, die einem rund um die Uhr aufgetischt werden und die den Anleger davon abhalten, seine Werte- wie eben heute exemplarisch Danher- schlichtweg zu halten…

Die “Kunst des Investierens” besteht wohl darin, das Werlose vom Wertvollen zu trennen, zu erkennen, welche Nachricht wirklich langfristig wichtig sein könnte und welche nicht.

Mehr als 98% aller “Börsen-Nachrichten” sind auf lange Sicht völlig unwichtig, denke ich.

Sollte man jetzt noch Aktien kaufen?

Nun, langfristig kann man selbst mit Werten, die man jetzt noch kauft und die im nächsten Crash 50,60 oder 80% fallen könnten, in 10, 15 oder 20 Jahren wieder “tief im Gewinn” sein…

Fazit: Es kommt wohl darauf an, dass man in der Lage ist, die “richtigen Werte” zu identifizieren?! Das Beherrschen “dieser Kunst” entscheidet über den langfristigen Börsenerfolg, denke ich… Und doch sollte man wissen, dass man NICHTS wissen kann, was die Zukunft angeht…

… Und für alle, die sehr schnell reich werden wollen: Für jene ist die Börse NICHTS!

Angabe nach §34 WPHG: Nach wie vor bin ich in Danaher, Fuchs Petrolub usw. investiert. Wie immer stellen meine Beiträge keine Aufforderung zum Kaufen oder Verkaufen von Wertpapieren dar.

 

Call auf Novo Nordisk geht durch die Decke!

Heute “erwischt es” unseren Call Optionsschein auf Novo Nordisk, der regelrecht “durch die Decke” geht:

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Die Aktie von Novo Nordisk gehört nun seit über einem Jahrzehnt zu meinen Trendaktien, denen ich die Treue gehalten habe. Hier im Blog habe ich immer wieder (zuletzt hier oder hier) auf die meiner Meinung nach weiterhin sehr guten Aussichten für das Unternehmen aufmerksam gemacht.

Haben Sie mit Novo Nordisk Gewinne erzielt? Herzlichen Glückwunsch.

Schön, dass nun auch unser Call angeprungen ist…

Angabe nach §34 WPHG: Ich bin zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags in Aktien von Novo Nordisk investiert.

Starbucks Call kann überzeugen

Sehr gut hat sich bislang unser derzeitiger Call Optionsschein auf Starbucks entwickelt. Als Kaufgrund hatte ich am 25.01. im Premium Dienst geschreiben:

Das Unternehmen hat sehr gute Zahlen gemeldet: Demnach konnten die Umsätze im ersten Quartal um 13% und der Gewinn sogar um 80% gesteigert werden. Überdurchschnittlich zum Unternehmensergebnis beigetragen hat das jüngst von Starbucks übernommene Joint Venture in Japan. (Dieses Beispiel lässt darauf hoffen, dass nicht alle US-Unternehmen automatisch unter dem starken USD leiden?!)

Für das am 28.12.14 endende erste Quartal meldete Starbucks einen Gewinn von 983,1 Mio. USD oder 1,30 USD pro Aktie, verglichen mit 540,7 Mio. oder 0,71 USD je Aktie für das erste Quartal des Vorjahrs.

Die Ziele für das Gesamtjahr (Umsätze +16 bis+18%) wurden vom Unternehmen bestätigt.

Zudem wurden drei Millionen eigene Aktien zurückgekauft. Auf diese Weise erhöht sich der Gewinn je Aktie automatisch, da sich jener auf immer weniger Aktien verteilt…

Bis 2019 möchte Starbucks seine Filialen in China auf 3000 verdoppeln.

Fazit: Trotz ihrer hohen Bewertung (KGV 32 für 2015, 24 geschätzt für 2016, KUV 12,5!) würde ich die Aktie von Starbucks (aus Ihren Mails weiß ich, dass diese Aktie zu den absoluten Lieblingsaktien vieler Leser gehört) auf jeden Fall weiter halten…

Neueinsteiger sollten jetzt, wenn überhaupt, besser nur eine kleine Anfangsposition spekulativ kaufen.

In ATB Spekulativ habe ich eine kleine Position Optionsscheine auf Starbucks in das Musterdepot aufgenommen.

Wie hat sich unser Call OS auf Starbucks seitdem entwickelt?

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Das spekulative Trend Depot überholt den DAX!

Der DAX steigt auch heute auf ein neues Allzeithoch. In diesem Jahr ist es zweifelsohne nicht einfach, den “guten alten DAX” wie er uns täglich vor Augen geführt wird (also den “Schummeldax”, in den alle ausgezahlten Dividenden eingerechnet werden, natürlich ohne den Abzug von Steuern und Gebühren) zu schlagen.

Das spekulative Trend Depot hat es (bislang) trotzdem geschafft, den DAX zu überholen.

Die aktuelle Zusammensetzung des Depots sieht wie folgt aus:

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Das Dividendendepot startet wieder durch

Die aktuelle Schwäche des Euros katapultiert das Dividendendepot heute auf ein neues Allzeithoch.

Zu erklären ist der Absturz des Euros gegenüber dem US-Dollar u.a. damit, dass die US-Notenbank ihr Anleihenaufkaufprogramm beendet hat und noch in diesem Jahr mit der ersten Zinsanhebung beginnen dürfte, während die EZB gerade erst mit ihrem “Quantitative Easing Programm nach US-Vorbild” beginnen wird…

Da ich seit 2008 darauf gesetzt habe, dass die USA vor Europa aus der Krise finden werden, habe ich US-Aktien in allen Depots übergewichtet, natürlich auch im Anfang 2013 aufgelegten “Dividendendepot”.

Heute erklimmt es ein neues “Allzeithoch”:

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In diesem Depot setze ich auf die Aktien von Unternehmen, die seit langem zuverlässig eine Dividende zahlen. Einige zahlen seit mehreren Jahrzehnten, andere seit mehr als einem Jahrhundert Dividenden, die sogar immer wieder angehoben worden sind…

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H&M Aktie auf neuem Allzeithoch!

Dass es einige Jahre dauert, bis man mit seinen Investments die Ernte einfahren kann, das liegt in der Natur der Sache: „Qualitätsaktien” bewegen sich kaum von der Stelle, bis sie eines Tages dann eben doch wieder „anspringen“. Die Aktie von H&M macht diesbezüglich keine Ausnahme: Jahrelang hat sie sich (umgerechnet in Euro) kaum vom Fleck bewegt. Zuletzt ist H&M jedoch wieder durchgestartet.

Die gestern veröffentlichten Zahlen der zweitgrößten Modekette der Welt (hinter INDUSTRIA DE DISENO TEXTIL SA, kurz Inditex, bekannt u.a. für das Modelabel Zara) können anscheinend sogar die Analysten überzeugen.

Demnach stieg der Gewinn der Schweden von September bis November um zwölf Prozent auf 6,2 Milliarden schwedische Kronen. Hennes & Mauritz wächst vor allem durch die Eröffnung neuer Filialen sowie neue Onlinestores. Geplant sind nun eine neue eigene Kosmetiksparte sowie die Eröffnung von nochmals 400 neuen Filialen weltweit.

Für Value-Investoren wichtig ist der Fakt, dass H&M keine Schulden hat, die Eigenkapitalquote liegt bei stolzen 68%! Dem Unternehmen fließt regelmäßig mehr Geld zu als es ausgeben kann. (positiver Cash Flow).

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Jetzt noch Aktien kaufen?

Am 17. Oktober letzten Jahres (als der DAX sich wieder einmal im Sinkflug befand) habe ich mich an dieser Stelle hier im Blog gefragt: “Jetzt in die besten Aktien einsteigen?” Und ich hatte meine rhetorische Frage bereits umfassend selbst mit “Ja” beantwortet.

Geschrieben hatte ich u.a.: “Gesagt, getan, im Dividendendepot haben wir in dieser Woche (als ein wenig Panik spürbar war) eine neue Position gekauft. An “panischen Börsentagen” wird ab sofort weiter gekauft, an positiven wie heute jedoch nicht!

Eigentlich sollte man sich “den Bären nie in den Weg stellen!”- so eine alte Börsenregel.

Nun, wir werden definitiv nicht die Helden spielen und völlig schutzlos Meister Petz seinen Weg versperren.

Wir besitzen jedoch zwei sehr mächtige Waffen, die jeden Bären (und Crashpropheten) in die Flucht schlagen werden:

ZEIT und GEDULD!

(Bislang bin ich in über 80% aller Werte, die ich in einer Börsenpanik gekauft hatte, spätestens nach 12 Monaten mit “ansehnlichen” Gewinnen belohnt worden…)

Um welche Aktie hat es sich gehandelt und hat sich meine Erwartung erfüllt, nach “spätestens einem Jahr mit ansehnlichen Gewinnen belohnt zu werden”?

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3 D Drucker Aktien vs. Unilever

Fast hätte ich selbst nicht an meine “Vorhersage” von vor zwei Jahren geglaubt, die da lautete, dass die sich meiner Meinung nach damals gerade ausbildende “3D-Drucker-Aktienblase” ähnlich laut platzen wird, wie zuletzt die Solaraktien-Blase platzen sollte.

Rein zufällig rufe ich heute den Chart von 3 D Systems (DDD) auf- und was erblicke ich da?

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Aixtron: Nimmt das Drama seinen Lauf?

Am 15. September 2011 waren noch alle im Aixtron-Fieber. Die Aktie hatte nach einem fulminanten Kursansteig “korrigiert” und stand bei den “Tradern” wieder hoch im Kurs. Dieser notierte gerade bei 12 EUR.

“Aktien, die deutlich korrigiert haben”, so der weitverbreitete Irrglaube, “haben wieder hohes Kurspotenzial…”

Das Ende vom Lied haben wir unzählige Male erlebt: Es geht weiter abwärts mit dem jeweiligen Aktienkurs. “Billige Aktien” werden “pötzlich und völlig unerwartet” noch billiger. Was tun? Nachkaufen? Gesagt, getan. Und was passiert: Es geht weiter abwärts…. So ist es auch bei Aixtron der Fall gewesen. Meine “Prophezeihung vom 15.09.11“, mein “Kursziel 5 EUR“, (oder mein früherer Eintrag, da stand der Kurs noch deutlich über 30 EUR: “…Da Aixtron ca. 90% seines Umsatzes in Asien erwirtschaftet, ist das Unternehmen sehr stark von der Gnädigkeit Chinas abhängig. Ich würde jede Gegenbewegung der Aktie nach oben in den kommenden Wochen zum Realisieren der Gewinne nutzen…) wurde bis heute fast erreicht, Aixtron notiert heute bei 6,45 EUR:

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