Wie die Zeit vergeht; das erste Halbjahr 2014 ist schon wieder Geschichte!

Wie es sich für ein „Zwischenwahljahr“ (im „US-Präsidentschafts-Zyklus“) gehört, haben sich die Indizes nur leicht positiv entwickelt. Nach der starken Performance im letzten Jahr ist das aber mehr als gesund. Und wer mit diesen etwas gedämpften Erwartungen ins neue (Börsen) Jahr gegangen ist, der dürfte mit dem bisherigen Verlauf des Börsenjahres 2014 recht zufrieden sein, denke ich.

Heute erleben wir einen typischen Auftakt zum zweiten Halbjahr:

Die Indizes legen leicht zu, es sieht ganz danach aus, als ob die Fondsmanager ihr „Portfolio-Feintuning“ vornehmen. Wenn man den Verlauf der Kurse im zweiten Halbjahr analysiert, dann entdeckt man ein Muster, das sich seit dem Tief im März 2009 recht zuverlässig jeweils bis zum Jahresende fortsetzen sollte.

Ein Sektor hat- rein statistisch gesehen- die anderen im zweiten Halbjahr „outperformt“.

Welchen Sektor sollte man demzufolge nun noch aufstocken oder sogar neu einkaufen?

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 [Tagebuch]

Die letzten Dividendenzahlungen habe ich noch nicht eingebucht. Das hebe ich mir für die Zeit auf, in der das Depot nicht mehr täglich ein wenig steigt. Dann kommt nämlich noch etwas dazu.

Heute wird schon einmal die 20%-Marke geknackt. Erstaunlich, zumal der Euro vs USD wieder etwas stärker notiert und ich ja überwiegend US-Werte aufgenommen habe. Auf der anderen Seite können die britischen Aktien zusätzliche Währungsgewinne verbuchen. Gegenüber dem GBP hat der EUR seit Jahresbeginn nämlich massiv verloren:

eurgbp06_19_14

Der Depotchart gefällt mir ganz gut…

divdepot06_19_14

… noch besser, wenn ich bedenke, dass ich in diesem Jahr erst fünf Transaktionen vorgenommen habe (zwei Käufe, zwei Zukäufe und einen Teilverkauf). Aber viel mehr ist bei dieser Langfrist-Strategie eben derzeit nicht zu tun. (Beobachten, Analysieren, Dividenden einsammeln und sich freuen.)

Fazit: Wenn die Mannschaft gut aufgestellt ist, könnte sie den Titel holen…

 

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 [Tagebuch]

Der Dax, wie er uns tagtäglich präsentiert wird, ist ein „Schummel-Index“, da in diesen „Performance-Index“  alle ausgezahlten Dividenden eingerechnet werden- und das ohne den Abzug der Steuern, die man jedem Aktionär von seinen Dividenden-Erträgen abknöpft.

Trotzdem möchten konservative Anleger nicht in den DAX investieren. „Zu gefährlich!“ (Schließlich ist er immer wieder kräftig eingebrochen und wer ihn zum Höchstkurs gekauft hat, musste viele Jahre darauf warten, bis sich seine Verluste nun endlich in Gewinne verwandelt haben…)

Damit befinde ich mich „in guter Gesellschaft“- zumindest auf den ersten Blick– denn auch ich investiere kaum in den gesamten DAX (von einem „gehebelten“ ETF Ende 2008 einmal abgesehen). Welche Gründe habe ich, dass ich den DAX, also alle 30 DAX-Aktien inklusive ihrer Dividendenauszahlungen, nicht kaufe? (Eigentlich ist der DAX Performance Index doch langfristig ein „Super-Investment“ und jedem noch so hoch verzinsten Sparbuch ganz klar vorzuziehen, egal, wann man ihn kauft?)

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Am 22. Oktober habe ich mich an dieser Stelle das letzte Mal gefragt: „Reckitt Benckiser vor neuen Höchstkursen?“

http://www.aktientagebuchblog.de/reckitt-benckiser-vor-neuen-hoechstkursen.html

Zugegeben, wir mussten im Anwschluss ein wenig Geduld aufbringen, bis die Aktie nach ihrer mehrmonatigen Seitwärts-Trend-Phase erneut durchstarten sollte.

Heute nun markiert diese „Value-Trend-Aktie“ ein neues Allzeithoch:

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Am 8. September letzten Jahres schrieb ich meinen Premium-Lesern/ Leserinnen:

„NEU auf der Liste der spekulativen/ zyklischen Trendaktien

Einer der Gewinner des neuen Fracking- Booms:

Anadarko Petroleum (WKN: 871766, US- Kürzel: APC)

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Der DAX steigt über die 10.000-Punkte-Marke und mein im letzten Jahr ins Leben gerufenes „Dividenden-Depot“ kann heute ebenfalls ein neues „Allzeithoch“ markieren:

divdepot06_10_14

Das Depot entwickelt sich nach meinen langfristigen Vorstellungen, wobei es durchaus hätte auch ein wenig langsamer nach oben laufen können.

Da ich auf die Aktien grundsolider Unternehmen aus mehreren Ländern setzte und verhälnismäßig breit diversifiziert habe, bin ich mit der dennoch sehr guten Performance bislang ganz zufrieden. Auf diese Weise spare ich mir viele Transaktionen: Einige Werte laufen immer nach oben, während andere korrigieren. Nach einigen  Wochen gewinnen die Verlierer und die Gewinner verlieren, die Gipfelstürmer ruhen sich aus, diejenigen, die sich entspannt haben, brechen zum nächsten Gipfelsturm auf. Als Depotcoach fühlt man sich trotz seiner hohen Verwantwortung dennoch ziemlich entspannt. Vielleicht ist mit dieser Einstellung sogar ein WM-Sieg drin?? (Träumen sei immer erlaubt.)

Schön hat sich in den letzten Monaten nun auch Colgate Palmolive entwickelt:

colgate06_10_14

Gemächlich nimmt der Kurs auf seinem Weg nach oben eine Stufe nach der anderen.

Veränderungen im Depot stehen aktuell nicht an, eine Optimierung ist jedoch nicht auszuschließen.

Angabe nach §34 WPHG:

Ich bin Langfrist-Investor, bin selbstverständlich in Colgate Palmolive bereits seit vielen Jahren investiert und werde es wohl auch bleiben.

Wie immer dient dieser Blogeintrag nur der Information, er stellt keine Handlungsanweisung dar.

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Entgegen aller Erwartungen ist der DAX in der abgelaufenen Woche doch noch nicht über der 10.000-Punkte-Marke gelandet, dafür Alexander Gerst auf der ISS.

Während sich unser Astronaut auf seinem Flug zur Internationalen Raumstation auf die unvorstellbare Kraft von 24 Mio. PS verlassen konnte, die „seine“ Trägerrakete aus 280 Tonnen Kerosin schöpfte, sind es beim DAX (wie den anderen Indizes weltweit) bislang zusätzlich die unzähligen Milliarden gewesen, die die Notenbanken und Regierungen dieser Welt seit dem Jahr 2000 als Treibstoff in das Welt-Finanz-System gepumpt haben. Dieser Treibstoff ist maßgeblich dafür verantwortlich dafür, dass die Schallmauer bei 10.000 Punkten für den DAX nun recht bald durchbrochen werden sollte.

Wie dieses größte „Gelddruck-Experiment der Geschichte“ enden wird, ist aber völlig offen…

… Der Geophysiker aus Künzelsau, Baden-Württemberg, hat bis zu seiner Rückkehr am 11. November dieses Jahres ca. 100 Experimente durchzuführen, darunter eines, das ihm Gymnasiasten aus Wilkau-Haßlau bei Zwickau mit auf den Weg gegeben haben:

Schwerelose Seifenblasen und ein Schall-Antrieb“ erhielt den Zuschlag bei dem außergewöhnlichen Schülerwettbewerb „Aktion 42“, eines Ideenwettbewerbs des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Stiftung Jugend forscht.

Erforscht werden soll nun, „wie sich Seifenblasen in der Schwerelosigkeit verhalten und sie mit Schallwellen in Bewegung versetzt werden können.“

Die Schüler haben beobachtet, dass die Schwerkraft auf der Erde dafür verantwortlich ist, dass das Wasser innerhalb einer Seifenblase nach unten gezogen und der Seifenfilm im oberen Teil schnell dünner wird, so dass die Blase deshalb schließlich platzt. In der Schwerelosigkeit hingegen sollten die Seifenblasen wesentlich länger stabil bleiben…

… Es sieht also fast danach aus, als ob das Platzen von Blasen mittlerweile nicht nur uns „Finanzmarktteilnehmer“ beschäftigen würde.

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Die Aktie von Danaher könnte es diesmal schaffen, ihren kurzfristigen Abwärtstrend nach oben zu durchbrechen, worauf ich am Wochenende im Premium Dienst hingewiesen hatte.

Schauen wir uns zunächst den Chart von Danaher etwas genauer an:

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Am 30. März hatte ich in meinem Premium Dienst zu Unilever geschrieben:

„Heute habe ich mir eine Aktie ausgesucht, die uns das oben Skizzierte meiner Meinung nach äußerst anschaulich vor Augen führt:

Die Aktie von Unilever gilt als der „Langweiler“ schlechthin.

Seit anderthalb Jahren kriecht der Aktienkurs vor sich hin, während der DAX oder die „Kursraketen“ (wie z.B. die Commerzbank-Aktie oder Facebook) in den siebten Himmel schießen.

unilever1

Langfristig sieht es nicht viel besser aus:

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Zugegeben, mitunter komme ich mir vor wie ein Fernsehsender, der von Wiederholungen lebt.

Es gibt jedoch nur ganz wenige Aktien, die seit Jahrzehnten immer wieder neue Höchstkurse erklimmen. Die Aktie von General Mills gehört dazu.

Warum? Unten nochmals mein Text aus dem Jahr 2009. (An den positiven Ausichten von „damals“ hat sich seitdem nämlich nichts geändert.):

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