Vorsicht vor vermeintlichen Dividendenaktien!
28. Februar 2012Es ist wieder soweit: In den kommenden Wochen dürften sich die „üblichen Verdächtigen“ wieder mit Kaufempfehlungen für vermeintliche Dividendenaktien überschlagen.
Doch was nützt mir eine hohe Dividendenrendite, wenn ich mit der entspr. Aktie über die Jahre hinweg hohe Kursverluste hinnehmen muss?
Immer wieder gerne als “Dividendenaktie” empfohlen: Die Aktie der Deutschen Telekom. Nie und nimmer würde ich sie freiwillig kaufen.
Sehr gut läuft es aktuell für unsere „Dividendenaktie“ BASF. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Anleger BASF nicht als Dividendenaktie sehen. Doch langfristig fahre ich mit einer Aktie wie BASF besser als mit 80% der in jedem Jahr angepriesenen „Dividendenkönige“.
Tatsächlich ist BASF eine der wenigen DAX-Aktien, die auch langfristig „voll im Trend“ liegen.
Wie XXX* (Angabe im Premium Dienst) wird auch der weltweit führende Chemiekonzern seine Dividende anheben:
BASF plant eine Anhebung der Dividende auf 2,50 EUR je Aktie.
Im Gegensatz zu vielen anderen „Dividendenzahlern“ (wie z.B. der Deutschen Telekom) kann sich das BASF auch leisten: Im letzten Jahr konnte BASF den Gewinn je Aktie um 36% auf 6,74 EUR steigern: Rekord!
Aber damit noch nicht genug: Konzernchef Kurt Bock stellt auch für 2012 neue Rekordzahlen in Aussicht.
Wer nach der Lehman-Pleite z.B. 500 BASF-Aktien für 20 EUR gekauft hat, der erhält nun am 30. April 1.250 EUR Dividende. 2009 waren es 850, 2010 bereits 1100, heuer 1200, seit dem Kauf insgesamt 3.150 EUR. Der Kurswert hat sich seitdem mehr als verdreifacht.
Und das ist lediglich das Ergebnis der letzten Jahre. Langfristig ist BASF eine der besten DAX-Aktien und eine der besten „Dividendenaktien“. Wie sieht die Rechnung aus?
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[Tagebuch]
BASF und Fuchs Petrolub besser als Gold
20. April 2011Die Aktie von BASF liegt mit einem Kursgewinn von 171% aktuell auf Platz 1 des im Dezember 2008 aufgelegten „Abgeltungssteuerdepots”, das nur aus internationalen Blue Chips besteht!
(Bei den Nebenwerten führt aktuell Hugo Boss Vz, die von 10 im Oktober 2008 auf aktuell 63 EUR gestiegen ist.)
Der Kaufkurs der BASF-Aktie lag bei 24 EUR. Hinzu kommen die Dividendenzahlungen im Jahr 2009 und 2010. In diesem Jahr wird die Dividende von 1,70 auf 2,20 EUR je Aktie erneut angehoben.
Die BASF-Aktie steigt heute auf ein neues Allzeithoch. Lohnt es sich jetzt noch, die Aktie zu kaufen?
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RWE kaufen oder doch lieber E.On oder Cez?
07. Januar 2011Wenn man derzeit die zahlreichen Börsenpublikationen durcharbeitet, dann erhält man den Eindruck, als müsse man alle Werte, die 2010 “gut gelaufen sind”, jetzt sofort verkaufen und in die “noch nicht gelaufenen” umschichten. Der Wochenverlauf an den Aktienmärkten legt den Schluss nahe, als ob das die Mehrzahl der Investoren umgesetzt hat. Alleine eine BASF verlor ca. 9%- und das, obwohl die Bewertung immer noch sehr niedrig ist und eine recht ansehnliche Dividendenrendite winkt. Ich bin immer wieder gelinde gesagt “erstaunt”, wie kurzfristig man hierzulande an den Finanzmärkten unterwegs ist. Wer den Ertrag eines BASF-Investments langfristig betrachtet (das hatte ich den Premium Lesern im Premium Blog einmal durchgerechnet) der wird nicht auf eine derart “dumme Idee” kommen, die Aktie panisch auf den Markt zu werfen. Wie dem auch sei, BASF ist eine DAX-Aktie und damit ist sie eben leider immer wieder diesen irrationalen Aktionen ausgesetzt.
Ähnlich verhält es sich bei den Versorgern RWE und E.On. Hier wird vor allem die politische Karte gespielt und die sieht so aus, dass es eine “Brennelementesteuer” sowie eine Abgabe für erneuerbare Energien (in China) gibt, wobei die Karten nach der nächsten Bundestagswahl wieder neu gemischt werden könnten (die “Grünen” kommen aktuell als Stuttgart 21-Gewinner auf gut 20% in den Umfragen. Man hoffe, dass der Bahnhof “oben” bleibt und “unten” nicht der Castortransport für die Nutzung des dann überflüssigen Raums sorgen könnte!!)
Wenn ich noch in Betracht ziehe, dass der Trend eher weg von einer zentralen hin zu einer dezantralen Energieversorgung geht, dann erscheint das Geschäftsmodell der großen Versorger eher als “überholt”.
Wer sich angesichts dieser Aussichten in die Aktien von RWE und E.On traut, der muss schon handfeste Gründe für seine Entscheidung besitzen. Hierzu könnte die Zahlung einer ansehnlichen Dividende zählen. Aktuell kommen RWE und E.On auf eine Dividendenrendite von über 6%. Angesichts der mageren Renditen im Festgeldbereich oder gar den Staatsanleihen, in denen man noch das Kursrisiko trägt, ist das sehr attraktiv. Aber genau dieselben Argumente konnten wir vor genau einem Jahr lesen und es ging mit den Kursen von RWE und E.On um mehr als 20% in den Keller. Da tröstet dann auch die gezahlte Dividende nur bedingt über die hohen Kurs-Verluste hinweg.
Wenn ich mir unsicher bin, dann ziehe ich die Trends vergleichbarer Werte zu Rate.
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[Tagebuch]
