Kone auf Allzeithoch!

Die Aktie von KONE, einem weltweit führenden Unternehmen in der Aufzugs- und Rolltreppenindustrie, markiert in diesen Tagen neue Allzeithochs.

Heute meldet das finnische Unternehmen, dass es die U-Bahn „Metrolinie 17“ in Peking mit 143 Rolltreppen und 61 Aufzügen ausrüsten würde. Nach ihrer Fertigstellung wird die Linie dazu beitragen, die Staus entlang des längsten und verkehrsreichsten U-Bahnsystems der Welt zu verringern. In der Mitteilung heißt es:

„Die 49,7 Kilometer lange Metro-Linie 17 wird Passagiere mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern zwischen dem Beijing Future Science Park in Changping und dem südöstlichen Teil der Stadt in Yizhuang befördern. KONE wird alle 21 Stationen der neuen Linie mit 61 KONE MonoSpace® Aufzügen ausstatten. Darüber hinaus wird KONE 143 KONE TransitMaster™ 140 Rolltreppen an acht Stationen von der Station Panjiayuan Market West bis zur Station Yizhuang South liefern. Die U-Bahnlinie 17 wird vollständig unterirdisch verlaufen, und 10 der Haltestellen werden mit anderen U-Bahnlinien verbunden sein.“ (Quelle: Kone)

Die hierzulande nahezu unbekannte Aktie von Kone hatte ich meinen Lesern und Leserinnen in meinem Premium Dienst als Depot-Beimischung ans Herz gelegt.

Geschrieben hatte ich u.a.: „Die Aktie des Aufzugsspezialisten Kone (der Name Kone stammt aus dem Finnischen und ist übersetzbar mit Maschine) mit Sitz in Espoo, Finnland, ist hierzulande völlig unbekannt bzw. unbeachtet. Meiner Meinung nach völlig zu Unrecht.

Auf der Homepage von Kone heißt es: „Vom Forbes Magazine seit Jahren als eines der innovativsten Unternehmen der Welt gelistet und als einer der weltweit besten Arbeitgeber ausgezeichnet, arbeiten wir an den Herausforderungen heute und in der Zukunft: Urbanisierung, Digitalisierung & älter werdende Gesellschaften. Unser Ziel ist es, Städte und städtische Räume lebenswerter mitzugestalten. Weltweit haben wir 2018 mit rund 57.000 Mitarbeiter/innen in über 60 Ländern 9,1 Milliarden Euro Jahresumsatz erwirtschaftet und betreuen mit mehr als 1.000 Niederlassungen 1,2 Millionen Anlagen. In Deutschland beschäftigen wir derzeit weit mehr als 2.000 Mitarbeiter/innen an über 40 Standorten und in unserer Zentrale in Hannover – und wir wachsen stetig.“ (Quelle: https://www.kone.de/karriere)

Die Aktie von Kone ist seit 1992 um mehr als  +20.000 % gestiegen.

Kone im Vergleich zu Thyssen Krupp.

Trotzdem ist auch eine zyklische Aktie wie Kone zweifelsohne nichts für schwache Nerven. Auf Grund der Zyklik des Aufzugsgeschäfts muss man immer wieder sehr kräftige Korrektur-Phasen aussitzen. Auf der anderen Seite müssen Aufzüge oder Rolltreppen beständig gewartet werden, wodurch sich für den Konzern beständige Einnahmen aus dem Service-Geschäft ergeben.

Aktuell bietet Kone für die Aufzugssparte von Thyssen Krupp und könnte im Erfolgsfall zum Weltmarktführer aufsteigen…“ (Premium Dienst vom 27.10.2019)

Daran, dass nun zyklische Aktien wie Kone an der Börse wieder gefragt sind, zeigt sich, dass die Investoren die Krise bereits abgehakt haben und nach vorn schauen. Dabei hat die Wirtschafts-Krise ja gerade erst begonnen, wenn man sich die Wirtschaftsdaten ansieht (z.B. die Arbeitslosen-Quote in den USA, den Einbruch der US-Volkswirtschaft usw.). Doch ist dieses irrationale Phänomen nichts Neues: Die Börse hat ihren Tiefpunkt bereits zu Beginn einer Krise, einer Rezession durchschritten, sie eilt dem Herrchen aktuell voraus, um André Kostonany zu zitieren, der die Börse bzw. den Aktienkurs mit einem Hund verglich, der seinem Herrchen ab und zu voraus eilt und von jenem zurückgepfiffen werden muss und dann ihm wieder hinterhertrottet, so dass das Herrchen es zu sich rufen muss…

Welche Schlussfolgerung kann man nun als (Privat)Investor bezüglich der weiteren Aussichten für die Börsen(kurse) ziehen? Nun, entweder ist die aktuelle Euphorie an den Börsen eine völlig irrationale Überreibung und der nächste Crash dürfte demnächst folgen- oder aber, wir erleben gerade den Beginn eines gewaltigen Bullenmarkts, der sich noch viele Jahre fortsetzen könnte??

Man kann diesbezüglich eine Münze werfen oder aber, man bleibt so lange investiert, wie die Kurse steigen, die langfristigen Trends intakt bleiben. Ehrlich gesagt, möchte ich nicht in der Haut der „Profis“ (z.B. der Fondsmanager oder Vermögensverwalter ) stecken, die gezwungen sind, jetzt oder demnächst investieren zu müssen, nachdem die Kurse bereits wieder neue Höhen erklommen haben und die im „Corona-Crash“ massiv Aktien verkaufen mussten, da die Anleger ihr Geld aus Fonds abgezogen haben, da sie in Panik geraten waren…

Fazit: Es ist sinnvoll, wenn man als Privat-Anleger seine Investments in die eigenen Hände nimmt, sich seine eigene Meinung bildet, sich informiert, fortbildet, um selbstständig immer bessere Entscheidungen zu treffen, wie man sein Geld langfristig Gewinn bringend anlegt.

Die Auswahl der „richtigen Aktien“ kann bereits ein wichtiges Fundament für den langfristigen Erfolg an der Börse sein. Auch wenn es sich nach Eigenwerbung anhört; trotzdem an dieser Stelle mein Hinweis: In 25 Jahren Börse habe ich einige- wie ich meine sehr wertvolle- Erfahrungen an und mit „der Börse“ gemacht, so dass ich Sie zumindest dabei unterstützen kann, wie man die weltweit besten Aktien findet und in jene investiert. Hierfür möchte ich Sie zu meinem Premium Dienst einladen, den Sie sehr gerne HEUTE noch HIER bestellen können.

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