Werden Sie Ihr eigener Emittent

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Nach wie vor jonglieren die meisten mit Optionsscheinen, Hebelzertifikaten usw., wenn es ab und zu „gehebelt“ sein soll.

Die Suche nach einem geeigneten Optionsschein oder einem anderem Derivat kann wertvolle Zeit verschlingen. Ganz zu schweigen von den „dubiosen“ Hebelkonstrukten“ wie zuletzt auf den Spread zwischen den Ölsorten Brent und WTI, die die Emittenten dem ahnungslosen Anleger unterjubeln. Wenn man dann handeln möchte, stößt man auf weitere Unwägbarkeiten wie beispielsweise eine plötzliche Ausweitung des Spreads (2008 hatten wir z.B.  einen Put-OS auf VW-Stammaktie gehandelt, dessen Spread plötzlich 130% betrug!!) oder die vollendete Tatsache, dass das Produkt gerade einmal nicht gehandelt wird (Siehe meinen Tagebucheintrag vom 14.02. http://www.aktientagebuchblog.de/vorsicht-vor-oelspekulationen.html )

Eine Alternative sind z.B. Optionen. Ein Beispiel:

Ich hatte mir letzte Woche einige Ölwerte herausgesucht, die an Trendstärke gewannen und sich zudem in einer aussichtsreichen charttechnischen Situation befanden.

Meine Wahl fiel am Donnerstag auf die Aktie von Suncor Energy, auf die ich eine 42er Call Option (Multiplikator 100) mit Laufzeit bis 17.Juni 2011 kaufte (schade, dass es nur eine war!).

Die Aktie eröffnete heute in Toronto mit einem Gap Up. In dem Fall ist ein kurzfristiger Verkauf oftmals eine gute Entscheidung.

Der Kaufpreis der Option betrug am Donnerstag 4,95 USD, heute habe ich sie für 6,15 USD verkauft.

Dafür zahlte ich eine Gebühr von 3,50 USD (etwa 2,57 EUR) für den Trade. Die Ausführung meines Limits, das ich „zwischen“ dem Bid- und Ask-Kurs platziert hatte, dauerte ca. 1 Minute.

Das Power Trend Depot, das seit Mitte 2010 zum Internationalen Trend Trading Depot gehört, werde ich in den kommenden Wochen auf Optionen umstellen. Bis dahin werde ich weitere „Probetrades“ wie obigen durchführen.

Fazit: Werden Sie Ihr eigener Emittent und traden schnell und preiswert an allen interessanten Börsen also auch Optionen auf US-Aktien oder kanadische Werte wie z.B. Suncor.

Anmeldungen zum Internationalen Trend Trading Depot sind hier möglich.

2 KOMMENTARE

  1. Guten Tag,
    als neuer Leser möchte ich Sie nach Ihrem letzten Kommentar bitten, keinen Ihrer „Newsletter“ oder ähnliche Ergüsse mehr zuzusenden. Es ist ja wohl ein Hohn (und zeugt von einem pathologischen Rechtsverständnis), einem Betrüger Guttenberg die Stange zu halten und die Kritiker als Neider abzukanzeln. Ich kenne niemanden, der diesem Hochstabler irgend etwas neidet.
    Ich möchte Sie mal zetern hören, wenn Ihnen jemand die Texte Ihre „Premium Letters“ klaut und noch am selben Tag als seine eigenen verkauft.
    Vielleicht tut`s ja mal jemand.
    Thiele J. Grüttner

  2. Sehr geehrter Herr Thiele J. Grüttner,

    danke, für Ihren Kommentar.
    Zunächst möchte ich richtigstellen, dass ich- wie Sie schreiben, „einem Betrüger Guttenberg“ nicht „ die Stange halte“. Warum sollte ich das auch tun, schließlich gehöre ich keiner Partei an. In meinem Newsletter hatte ich mit keiner Silbe geschrieben, dass ich es für richtig oder gar legal halte, wenn jemand angeblich Texte abschreibt und nicht als Zitat kennzeichnet.
    Ich habe selbst noch einen Universitätsabschluss erlangt, nachdem ich eine ordnungsgemäße Diplomarbeit verfasst und verteidigt hatte und meine gelernt zu haben, wie man zitiert, wobei man das heute alles ein wenig anders geregelt hat als zu meinem Zeiten. Fakt ist, dass Zitate zu kennzeichnen sind.
    (Fazit: Ich halte es für falsch, wenn Zitate nicht gekennzeichnet werden.)

    Doch zum richtigen oder falschen Zitieren hatte ich mich aber gar nicht geäußert und ich habe das folglich auch nicht gewertet.

    Mir wie Sie schreiben „pathologisches Rechtsverständnis“ zu unterstellen, ist eine Beschuldigung, die ich so nicht auf mir sitzen lasse.

    Wenn ich mich nicht zu einer Rechtslage äußere, dann können Sie nicht einschätzen, wie es um mein Rechtsverständnis beschaffen ist.

    Mir ging es in den von Ihnen als „Erguss“ bezeichneten Sätzen in meinem „Newsletter“ lediglich um die Art und Weise, wie diese Diskussion in einigen Medien geführt wurde.
    Meiner Meinung haben einige Beiträge längst den Stil der Sachlichkeit verlassen, wie der folgende, in dem Herr Guttenberg mit Goebbels verglichen wird:

    http://www.op-online.de/nachrichten/politik/gruenen-politiker-vergleicht-guttenberg-goebbels-1046930.html

    Dieser Artikel erschien nach dem Afghanistan Besuch unseres Verteidigungsministers.
    Doch damit nicht genug, der nächste „Goebbels-Vergleich“ erschien letzte Woche in der FTD.

    Nun, wenn ich derartige Medienbeiträge lese, dann kann ich nur zu der Schlussfolgerung kommen, dass, um einen derartigen Vergleich anzustellen und diese „Ergüsse“ dann zu veröffentlichen, Triebkräfte wie Neid und Missgunst vorhanden sein könnten. Die Werte einer Gesellschaft scheinen mir dabei außer Kraft gesetzt zu werden, Charaktereigenschaften wie Anstand und die Achtung der Würde und der Leistungen des Anderen (selbst wenn dieser Fehler gemacht hat bzw. diese nicht eingestanden hat, was meiner Meinung nach die bessere Strategie gewesen wäre) scheinen mir immer mehr auf der Strecke zu bleiben.

    Letztlich wird sehr häufig gleich alles diffamiert, was jemand geleistet hat. Ich denke, man sollte immer differenzieren und derartige Vergleiche verletzen jeglichen Anstand, den wir uns nicht nur in der Politik ganz einfach schuldig sein sollten. Der Ton macht die Musik und wir leben immer noch im Land von Beethoven, Bach, Haydn, Hendel, Schumann oder List.

    Einen wie ich finde, sehr guten, weil sachlichen Kommentar verfasste hierzu Thomas Grüner:

    http://www.gruener-fisher.de/Ein-unertraeglicher-Vergleich.a3076.html

    Darin heißt es: „Der Anstand und die im Rahmen dieser Diskussion um die Plagiatsvorwürfe gerne zitierten „konservativen Werte“ gehen dabei verloren. Niemand ruft Stopp!“ (ebd.)

    Zitat: „Ich möchte Sie mal zetern hören, wenn Ihnen jemand die Texte Ihre “Premium Letters” klaut und noch am selben Tag als seine eigenen verkauft.
    Vielleicht tut`s ja mal jemand.“

    Das ist auch schon vorgekommen und ich schicke in Wiederholungsfällen eine Rechnung, in der ich ein (bescheidenes) Honorar für meine Texte einfordere.
    Vielleicht wäre das auch eine Idee gewesen, dem Herrn Guttenberg einen Denkzettel zu verpassen??

    Zu Ihrer Bitte, Ihnen keine Newsletter mehr zu senden:

    Jeder Newsletter, den ich versende, enthält am Ende (ganz unten) diesen Hinweis:

    „Wenn Sie diese E-Mail (an: xxx@xxx) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen. (Den Hyperlink habe ich an dieser Stelle entfernt)

    oder Sie gehen auf http://www.aktientagebuchblog.de/anmeldung-zu-meinem-newsletter
    und melden sich hier ab.

    Sollten Sie das nicht tun, dann werden Ihnen meine „Ergüsse“ leider weiterhin zugestellt werden.

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