Vorsicht vor vermeintlichen Dividendenaktien!

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Es ist wieder soweit: In den kommenden Wochen dürften sich die „üblichen Verdächtigen“ wieder mit Kaufempfehlungen für vermeintliche Dividendenaktien überschlagen.

Doch was nützt mir eine hohe Dividendenrendite, wenn ich mit der entspr. Aktie über die Jahre hinweg hohe Kursverluste hinnehmen muss?

Immer wieder gerne als „Dividendenaktie“ empfohlen: Die Aktie der Deutschen Telekom. Nie und nimmer würde ich sie freiwillig kaufen.

Sehr gut läuft es aktuell für unsere „Dividendenaktie“ BASF. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Anleger BASF nicht als Dividendenaktie sehen. Doch langfristig fahre ich mit einer Aktie wie BASF besser als mit 80% der in jedem Jahr angepriesenen „Dividendenkönige“.

Tatsächlich ist BASF eine der wenigen DAX-Aktien, die auch langfristig „voll im Trend“ liegen.

Wie XXX* (Angabe im Premium Dienst) wird auch der weltweit führende Chemiekonzern seine Dividende anheben:

BASF plant eine Anhebung der Dividende auf 2,50 EUR je Aktie.

Im Gegensatz zu vielen anderen „Dividendenzahlern“ (wie z.B. der Deutschen Telekom) kann sich das BASF auch leisten: Im letzten Jahr konnte BASF den Gewinn je Aktie um 36% auf 6,74 EUR steigern: Rekord!

Aber damit noch nicht genug: Konzernchef Kurt Bock stellt auch für 2012 neue Rekordzahlen in Aussicht.

Wer nach der Lehman-Pleite z.B. 500 BASF-Aktien für 20 EUR gekauft hat, der erhält nun am 30. April 1.250 EUR Dividende. 2009 waren es 850, 2010 bereits 1100, heuer 1200, seit dem Kauf insgesamt 3.150 EUR. Der Kurswert hat sich seitdem mehr als verdreifacht.

Und das ist lediglich das Ergebnis der letzten Jahre. Langfristig ist BASF eine der besten DAX-Aktien und eine der besten „Dividendenaktien“. Wie sieht die Rechnung aus?

Hätte man die Aktie von BASF 1980 gekauft, ergäbe sich dieses Resultat:

Die Aktie kostete im Jahr 1980 nur 3,50 €. Mit anderen Worten: Alleine die im Jahr 2008 gezahlte Dividende hätte fast den gesamten Kaufwert in nur einem Jahr erwirtschaftet. Der Anleger hat über die Jahre hinweg seine „Einnahmen“ beständig steigern können.

Der Chartvergleich reicht logischerweise „nur“ bis 1988 zurück. Für diesen Zeitraum stehen inklusive der Dividendenzahlungen „nur“ 2500 % Gewinn zu Buche.

Doch es „kommt noch besser“: Auch von 1980 bis 2008 wurden ja immer wieder Dividenden gezahlt.

Wer z.B. 1980 für 10.000 DM ( 5.000€) BASF-Aktien gekauft hatte, erhielt bis 2008 genau 21.370 € alleine an Dividendenzahlungen.

Wer diese gespart hat und z.B. in der Krise 2008/09 BASF-Aktien für weniger als 25€ nachgekauft hat- von den Dividendenerträgen (man hätte gar kein frisches Kapital einsetzen brauchen!!), der hat aus diesen (fiktiven 21.370 €) bis heute schon wieder über 25.000€ Kursgewinne mal „schnell nebenher“ erwirtschaftet!!

Fazit: Die Macht des Zinseszinses wird völlig unterschätzt. Das menschliche Vorstellungsvermögen ist dafür wohl nicht geschaffen?? Gäbe es diesen Effekt nicht, dann gäbe es aber auch keine Finanzkrise.

Warum investieren dann die Wenigsten in Werte wie z.B. BASF?

Nun, der Mensch ist nicht auf „Langfristigkeit“ programmiert. Ein psychologisches Experment zeigte:

Wer wählen konnte, ob er einen 100-Euro-Schein sofort behalten könne oder  200 erhalten würde, wenn er darauf sechs Wochen warten müsste, der würde sich mit ziemlicher Sicherheit für „Variante 1“ entscheiden, so das Ergebnis.

Das ist auch der Grund dafür, dass es an den Märkten mehr Zocker (neudeutsch auch Day-Trader genannt) als Anleger oder Investoren gibt. Zu investieren ist wesentlich schwerer als zu traden, Investieren widerspricht unserer Psyche. Trotzdem „verdienen“ lediglich 5% aller „(Day)Trader“ langfristig an den Märkten auch Geld, was „irgendwie“ logisch ist, denn wer derart riskante Wetten eingeht, dass er diese nicht einmal „über Nacht“ halten kann, der lebt äußerst gefährlich.

Dabei könnte man auf zukünftige Dividendenerhöhungen von BASF fast schon bauen:

BASF Dividende

Jahr GpA in EUR Dividende in EUR Dividende in USD Dividendenrendite Dividenzahlung
2012 5,08 e
2011 5,08 e 2,50 e
2010 4,09 2,20 3,17 3,35 % 09.05.2011
2009 1,54 1,70 2,26 3,87 % 30.04.2010
2008 3,13 1,95 2,59
2007 4,16 1,95 3,04 4,33 % 25.04.2008
2006 3,19 1,50 2,04 3,42 % 27.04.2007
2005 2,87 1,00 1,27 2,91 % 05.05.2006
2004 1,83 0,85 1,11 3,39 % 29.04.2005
2003 1,20 0,70 0,84 3,26 % 03.05.2004
2002 1,30 0,70 0,80 3,82 % 08.05.2003
2001 1,01 0,65 0,59 2,82 % 03.05.2002
2000 1,01 1,00 0,89 4,13 % 30.04.2001

Quelle: http://www.goyax.de/basf-Dividende

 

Fazit: Aktien wie z.B. BASF, XXXX*, XXXX* oder XXXX* (*Angabe im Premium Dienst) sind die „wahren Dividendenaktien“.

(Weitere Dividendenaktien finden Sie ebenfalls auf der Beobachtungsliste meines Premium Dienstes, die ich letzte Woche aktualisiert habe und weiter auf dem Laufenden halten werde.)

Steigern kann man seinen Anlageerfolg nochmals durch Investments z.B. in Optionsscheine oder Optionen.

Der BASF-OS, den ich auf die Beobachtungsliste gesetzt habe, konnte seit Januar bereits ordentlich zulegen.

Optionsschein auf BASF: +200% seit November.

Vorteil: Sollte der OS im Verlust enden, würde man einen Teil seiner auf die Dividende abgeführten Steuer zurückerstattet bekommen. Die vermeintlich „hochspekulative“ Anlage verliert vor diesem Hintergrund ein wenig an Schrecken?!

OS und Optionen sind ein Bestandteil von ATB Spekulativ. Ihre Anmeldung ist HIER möglich.

 

 

 

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