Ungleichgewichte

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Aktuell scheinen sich die Hyperzocker auf den Handel mit Pennystocks eingeschossen zu haben.

Immer wenn die Heyde blüht, ist große Gefahr im Verzug. Dieses Spielchen lief bisher  immer am Ende einer Übertreibungsphase an den Börsen besonders gut. Ob es diesmals anders ist, muss abgewartet werden.

Tria IT Systems: Ein Beispiel für eine Extrempusherei. Da soll ein „Börsendoktor“ am Werk sein.

Finger weg von der Heyde und allen diesen Werten!

Dabei gibt es doch einige Chancen an den Märkten, die zwar nicht von heute auf morgen 50% Kursgewinn garantieren, über die Jahre hinweg jedoch dreistellige Gesamtdepotergebnisse.

Aufällig ist z.B, die Differenz einiger Vorzugsaktien im Vergleich mit den Stammaktien desselben Unternehmens.


Zwischen den im DAX notierten BMW-Stämmen (schwarzer Chart) und den Vorzügen (blauer Chart) hat sich die Schere zwar geöffnet, der Abstand hält sich jedoch noch im Rahmen.

Wesentlich extremer sieht es bei MAN aus:


Die Schere zwischen den im DAX gelisteten MAN-Stämmen und den Vorzügen ist extrem weit geöffnet. Da konnte man mit einem Abschlag von bis zu 50% in das Unternehmen einsteigen.

Diese Differenz wird sich schließen, spätestens dann, wenn VW die Münchner in den „Weltkonzern“ integriert haben wird. Da kann es sich durchaus lohnen, MAN-Aktien mit einem Discount von bis zu 50% zu kaufen- und das völlig legal.

Bei Fuchs Petrolub kann man dasselbe Phänomen beobachten; hier notieren die Stämme niedriger als die im MDAX gelisteten Vorzüge.

Die Aktie von Fuchs Petrolub VZ steigt heute auf ein neues Allzeithoch:

So sieht es aus, wenn ein Wert die Krise hinter sich gelassen hat. Nicht alle werden das schaffen.

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