Software AG- das gefällt

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So nach und nach steigen alle unsere Trendaktien auf neue Höhen. Heute hat es die Software AG „erwischt“. Die gemeldeten Zahlen konnten voll und ganz überzeugen.

Lohnt es sich jetzt noch, in die Aktie einzusteigen?

Nun, zunächst ein Blick auf die Fakten:

Die Software AG konnte Umsatz und Gewinn um 20% steigern. Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr wurde um 8% angehoben. Im dritten Quartal erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 275,3 Millionen Euro- 29 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres (213,6 Mio. Euro). Was jedoch am wichtigsten ist: Gewachsen ist die Software AG in allen Geschäftsbereichen, vor allem aber im Bereich des Servicegeschäfts. Positiv auf das Ergebnis hat sich nun auch der Zusammenschluss mit IDS Scheer ausgewirkt.

Der Chart verspricht weitere Gewinne, ist der Kurs doch nun über die 100-Euro-Marke ausgebrochen:

Denkbar wäre ein Test des Ausbruchsniveaus, dann sollte der Weg nach oben hin frei sein.

Lohnt es sich jetzt noch, in die Märkte einzusteigen?

Nun, wenn man das aktuelle Stimmungsbild der institutionellen Anleger zu Rate zieht, dann muss man zu dem Schluss kommen, dass wir wohl erst am Anfang der Rallye stehen, denn kaum ein Institutioneller scheint dabei zu sein:

Quelle: http://www.statestreet.com/investorconfidenceindex/

Das Vertrauen der Institutionellen Invstoren erreicht ein Tief nach dem anderen. Investiert wird nur noch in „sichere“ Staatsanleihen mit einer Verzinsung, die gegen Null tendiert. Da diese „Renditen“ weiter fallen, gewissermaßen im Einklang mit der Stimmung der Anleger, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die „Kunden“ der Vermögensverwalter eine höhere Rendite einfordern, vor allem dann, wenn die Märkte weiterhin steigen sollten, was ja nach dem Ausbruch der Indizes vor zwei Wochen durchaus denkbar ist.

Die Kurse dürften dann erst so richtig explodieren. Das könnte dann wie folgt aussehen:

Netflix steigt auch heute auf ein neues Allzeithoch!! Wie viele „heiße Shortempfehlungen“ hat es für diese Aktie in den letzten Wochen gegeben?! (einer hat es gar damit begründet, da die Briefmarken in den USA teurer werden könnten, was das Geschäft von Netflix dann hart treffen könnte. Dabei liegt die Fantasie doch im Streaming, und im Internet benötigt man gar keine Breifmarken?!) Alle lagen falsch, denn kaum jemand kann es sich vorstellen, dass sich Trends schlichtweg fortsetzen können, egal, ob ein Wert teuer oder billig ist. Und gerade dann, wenn sich die „Shorties“ eindecken müssen, dann erklimmen diese Werte ein neues Allzeithoch.

Fazit: Kommen Sie niemals auf die dumme Idee, gegen den Trend zu shorten!!!

Börsengewinne sind möglich, wenn man einfach dabei bleibt. Wünschenswert wäre eine Beruhigung der Märkte, doch die Börse ist leider kein Wunschkonzert. Aber die ganze Hysterie bringt am Ende auch niemandem etwas.

Die Aktie der Software AG hatte ich am 22.03.09 und zuletzt am Anfang dieses Jahres als „Aktie der Woche“ in meinem Premium Dienst vorgestellt, gekauft wurde sie für das Internationale Trend Trading Depot, da eine TecDAX-Aktie spekulativer als eine „Langfristaktie“ wie z.B. Nestlè ist.

Melden Sie sich doch zu meinem neuen „Dienste-Paket“  an und gehören zu den wenigen, die auch an den Börsen über einen langen Zeitraum hinweg immer wieder Gewinne erzielen. Eine Strategie, die dauerhaft moderate Gewinne erwirtschaftet, (wozu auch einmal das eine oder andere negative Jahr gehören kann) hat es zugegebenermaßen schwer am Markt, der von „heißen Tipps“ und großen Versprechen, Gier und Panik geprägt ist. Davon halten wir uns jedoch fern, kaufen massiv Aktien, wenn jene wie 2008 billig sind („Abgeltungssteuerdepot“) und folgen ansonsten dem Trend.

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