In meiner letzten Wochenübersicht, in der ich wie in jeder Woche einen Blick auf die interessantesten Trendaktien am Markt werfe, hatte ich geschrieben: “Diese kurze Analyse soll lediglich dazu dienen, Ihren Blick auf die Märkte zu schärfen. Nur wer diejenigen Aktien kennt, die dem Anleger langfristig hohe Gewinne bescheren, der wird in Zukunft „nur noch“ diese Werte kaufen und nach jeder Korrektur, jeder Börsenpanik noch höhere Gewinne verbuchen können.

Es ist mir schon klar, dass man nicht bei allen, an dieser Stelle wöchentlich erwähnten Aktien dabei sein kann und bei dem einen oder anderen Leser ein wenig Wehmut entstehen könnte. Doch mit der Zeit, über die Jahre, über die JAHRZEHNTE hinweg, werden es immer mehr Aktien sein, über deren Höchstkurse Sie sich jede Woche freuen können.

Das Umdenken kann lediglich gelingen, wenn man sich Woche für Woche vor Augen führt, welche Aktien es auf neue Allzeit- oder zumindest Mehrjahreshochs geschafft haben. Viele Gewinner bleiben Gewinner und noch mehr Verlierer bleiben auf lange Sicht Verlierer.” (Wochenübersicht meines Premium Dienstes vom 05.02.2011)

Heute können sich alle, die wie ich nur noch auf Trendaktien setzen, erneut über zwei Aktien freuen, die heute ein neues Allzeithoch erklimmen konnten:

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 [Tagebuch]

An dieser Stelle gehe ich ja kaum auf den deutschen Aktienmarkt ein. Der Grund ist der, dass ich vor allem trenfolgend investiere, was jedoch keinesfalls bedeutet, dass ich mich nicht ab und zu in mein Gegenteil verkehren würde.

Der deutsche Aktienmarkt wird von zyklischen Werten dominiert, die bereits bei dem kleinsten Verdacht auf eine Konjunkturabkühlung „vorsorglich“ in ihren Kursen einbrechen. Über die Terminmärkte werden dann nach und nach auch alle anderen, weniger zyklischen Werte nach unten gezogen, so dass sich am Ende kaum eine Aktie dem negativen Trend entziehen kann.

Hinzu kommt, dass die Kurse maßgeblich von den Transaktionen ausländischer Investoren bestimmt werden. André Kostolany pflegte immer darauf hinzuweisen, dass jene mehrheitlich kurzfristige Gewinnziele verfolgen und weniger langfristig engagiert bleiben wollen.

Sehr anschaulich hat man dieses Dilemma im August letzten Jahres verfolgen können, als das Geld massiv aus Europa abgezogen worden war. (Siehe hierzu http://aktientagebuch.blog.de/2011/07/27/brechen-mdax-aktien-11555416/)

Meine Konsequenz- auch im Hinblick auf die Aktie von Fielmann lautet demzufolge:

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 [Tagebuch]

Ein wenig fühle ich mich wie eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt: Täglich kann ich auf Altbewährtes zurückgreifen und Wiederholungen senden:

Auf diese Trendaktie hatte ich des Öfteren an dieser Stelle und in meinem alten Blog auf www.aktientagebuch.blog.de hingewiesen. Ja 2007 ist lange her.

http://aktientagebuch.blog.de/2007/06/04/sollte_man_noch_zum_hochstkurs_kaufen~2394794/

http://www.aktientagebuchblog.de/novo-nordisk-jetzt-noch-kaufen.html

http://www.aktientagebuchblog.de/novo-nordisk-turbulenzen-was-tun.html

Vor einiger Zeit schrieb ich in mein Blog:

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 [Tagebuch]

Meine kürzlich hier im Blog vorgestellten Aktien Fossil und Coach laufen weiter nach oben.

Auch wenn sich die Medien und die Zocker aktuell des Lobes für den DAX überschlagen und es so aussieht, als könne man nur noch mit dem DAX (und angeblich Bankaktien) hohe Gewinne erzielen, so sieht das langfristig vollkommen anders aus:

Oben die Aktie des Handtaschenherstellers Coach, darunter die des Spezialisten für modische Uhren Fossil (Kurse jeweils in Euro) und gaaaanz unten der DAX (inklusive der eingerechneten Dividenden, der reine DAX-Kursindex notiert noch tiefer im Keller).

Erst dann, wenn der DAX bei 50.000 Punkten notieren würde, könnte man ein wenig euphorisch werden. Bis dahin heißt es weiterhin: “Der DAX steigt? Na und, das ist kein Grund zur Panik.” (Wer den DAX im Jahr 2000 gekauft hat, der ist heute gerade einmal bei einer NULL angekommen.)

Mehr Aktien vom Kaliber einer Coach und Fossil gibt es HIER und HIER.

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 [Tagebuch]

Die Aktie von Fielmann hat es nun endlich geschafft, ein neues Allzeithoch zu erklimmen.

Positive Meldungen kann ich kaum finden, eher eine negative:

“Die Euro-Schuldenkrise macht auch der Brillenindustrie zu schaffen. Der Auslandsumsatz der Branche ging im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent auf 1,86 Milliarden Euro zurück, wie der Industrieverband Spectaris am Freitag zum Start der Fachmesse Opti in München mitteilte. Grund seien vor allem rückläufige Lieferungen in EU-Länder, deutlich besser sei es in Asien, sowie Nord- und Südamerika gelaufen.’2011 war ein eher durchschnittliches Jahr’, sagte Verbandschef Josef May. Auch im Inland verzeichnete die Branche erstmals seit fünf Jahren wieder einen leichten Umsatzrückgang von 0,5 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro.” (Quelle: dfa-afx)

Auf der anderen Seite ist es nicht gesagt, dass auch Fielmann unter der Krise zu leiden haben wird- im Gegenteil: Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Umsätze der Optikerkette besser als die der gesamten Branche entwickeln werden. Immerhin zeigt sich der deutsche Kunde nach wie vor sehr kauffreudig und Fielmann ist der Marktführer in Deutschland.

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Der Dow Jones langfristig

31. Januar 2012

Wenig erbaulich zeigt sich der Dow Jones Index, wenn man ihn langfristig betrachtet.

Aktuell könnte er die rechte Schulter einer S-K-S-Formation ausbilden und im schlimmsten Fall auf 6000 oder 4000 fallen, wenn man an die Charttechnik glaubt (Was man nicht immer tun sollte). Auch hat der gute alte Dow seine rechte Schulter bereits “verdächtig” weit nach oben gezogen (Ja, wenn man alt wird…).

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Das letzte Jahr war auf Grund der hohen Volatilität und der ab Mai abfließenden Liquidität aus den Märkten (Stichwort: kein neues QE durch die Fed wie erwartet) nichts für eine trendfolgende Stratgie mittels Optionen oder Optionsscheinen.

Mittlerweile präsentiert sich die Lage anders:

Die EZB hat den Banken 500 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, die Fed angekündigt, die Leitzinsen mindestens noch bis Ende 2014 auf ihrem historischen Tief bei 0,00-0,25% zu belassen. (lediglich Deutschland kann das noch toppen und sich sogar mit negativen Zinsen refinanzieren. (Siehe meine Wochenübersicht vom 15.01.12).

André Kostolany verglich den Liquiditätssstrom immer mit einer Badewanne:

Demnach fließt aktuell das Wasser wieder in die Wanne, da die Märkte förmlich in Liquidität  schwimmen. Die Folge sind steigende Kurse und Rohstoffpreise. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat der Goldpreis letzte Woche sofort nach der Ankündigung durch die Fed deutlich angezogen und sich zurück in seinen Aufwärtstrend bewegt.

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Rallye oder Crash?

30. Januar 2012

Analysiert man die Nachrichtenlage, dann gelangt man zu dem Schluss, dass die Märkte kurz vor einer kräftigen Korrektur stehen dürften. Auch der Baltic Dry Index hat nun das Niveau erreicht, das er zuletzt  in der Weltwirtschaftskrise 2009 markiert hatte. Schlimmer noch, er könnte sogar darunter fallen!

Ungeachtet dieser Tatsachen, können sich die Indizes erstaunlich gut behaupten.

Nun könnte es sich in den kommenden Tagen enscheiden, ob sich die Kursrallye fortsetzen wird oder uns womöglich der Absturz droht. Der S&P 500 steht kurz vor einem möglichen mittelfristigen Kaufsignal:

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Nun verschwindet wieder einmal eine sehr spekulative, aber aussichtsreiche mögliche Wachstumsstory der Zukunft vom Kurszettel. Die Rede ist von Illumina. Heute legt Illumina über 40% zu. Ich denke, dass Roche mit der geplanten Übernahme eine gute Entscheidung getroffen hat.

Die Aktie hatte ich als “spekulative Aktie der Woche”  in meinem Premium Dienst vorgestellt:

“Illumina  (WKN: 927079)- laut Forbes das  „am schnellsten wachsende Technologieunternehmen der Welt“!

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Der Trend der Aktie des Handtaschenherstellers Coach ist tadellos intakt.


Heute meldet Coach ein sehr gutes Quartalsergebnis. Verdient wurden 1,18 USD pro Aktie nach 1,00 USD im zweiten Quartal des Vorjahres.

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