Stryker auf neuem Allzeithoch

Stryker auf neuem Allzeithoch

Die Aktie von Stryker gehört sei über einem Jahrzehnt zu meinen Favoriten im Sektor Medizintechnik. Ein neues Ersatzteil gefällig; ein neues Knie, Hüftgelenk oder...? Stryker macht's möglich und ist einer der ganz großen Gewinner des demografischen Trends in den westlichen Industriestaaten. Zuletzt hatte ich im Februar inmitten des Chrashs, als totale Panik an den Aktienmärkten herrschte, in meinem Premium Dienst zu Stryker u.a. geschrieben: (mehr …)

Trotz Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs und Aktien-Crash auf neuem Allzeithoch: Church & Dwight!

Welche Rolle spielen eigentlich die zahllosen Kauf (und in jedem Bärenmarkt) Verkaufsempfehlungen der Analysten? Nun, darüber kann man trefflich streiten. André Kostolany pflegte stets sinngemäß zu sagen: "Tun Sie das Gegenteil von dem, was Ihnen die Bankster empfehlen!" Ganz bestimmt sind nur ganz wenige "Banker" daran interessiert, "brave Kleinanleger" abzukassieren; die Mehrzahl der Bankmitarbeiter leistet täglich sehr gute Arbeit im Sinne der Bankkunden... (mehr …)

Misslungener Jahresstart an den Börsen: Kommt nun der große Crash?

Den “guten Rutsch” hatte ich mir als Börsianer- als einen der üblichen Wünsche nach Weihnachten- schlichtweg verkniffen. Helfen sollte es hingegen nichts: Der Jahresauftakt 2016 war an den Börsen der schlechteste- seitdem es den Dow Jones Industrial Average Index gibt- und der „Dow“ existiert immerhin seit Mai 1896! Mit anderen Worten: Noch nie haben Anleger „so etwas wie in dieser Woche“ gleich zum Jahresbeginn an den Börsen erlebt! „Normalerweise“ startet man doch erst einmal mit ein wenig Optimismus in ein neues Jahr!? Liegt nun die „schlimmste Börsen-Krise aller Zeiten“ vor uns oder eine „Life-time-Opportunity“ (also eine einmalige Chance, die „besten der besten Werte“ demnächst zu Ausverkaufspreisen einzusammeln)?? Nun, ich denke, die Antwort ist wohl auch diesmal „irgendwo in der Mitte dieser beiden Extreme“ zu suchen. Nach wie vor bekenne ich mich dazu, „farbenblind“ zu sein, also weder zu den Dauer-Optimisten zu gehören, die das Börsengeschehen und die unendlichen Chancen an den Märkten in rosaroten Farben malen, noch bin ich einer der Schwarzmaler und Dauer-Crash-Propheten“… „Same procedure as every year!“, würde auf den Jahresauftakt 2016 wie auf den von 2015 passen; schließlich hatten wir ähnliche Turbulenzen genau vor einem Jahr an den Finanzmärkten erlebt. (Denken Sie an die Schockwellen, die die Schweizer Nationalbank vor einem Jahr rund um den Globus aussendete, als sie vor den Kapitalmärkten kapitulierte und ihre „Politik der Schwächung des Frankens“ für viele Marktteilnehmer völlig unerwartet aufgeben sollte.)

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Coloplast auf neuem Allzeithoch!

Alle drei Monate überprüfe ich meine "Trend-Aktien" (aktuell sind 130 internationale Aktien in meinem "Aktientagebuch-Index" vertreten, darunter wenige deutsche...). Einer der "Aufsteiger" Anfang dieses Jahres ist die Aktie von Coloplast gewesen, einer der "Absteiger" die Aktie von Qualcomm. Wie haben sich beide Aktien seitdem entwickelt? Warum hielt/halte ich Coloplast für langfristig aussichtsreich? (mehr …)

Black Friday, Cyber Monday und das Dividendendepot

Der Black Friday gilt in den USA als der Start in ein traditionelles Familienwochenende und als der Beginn der Weihnachtseinkaufssaison.

Frisch gestärkt durch das traditionelle Truthahnessen am Thanksgiving Day (immer der vierte Donnerstag im November) stürzen sich die Amerikaner auf die zahllosen Schnäppchen, die ihnen die Einzelhändler in den „real existierenden Geschäften“ in den Weg legen- letztere natürlich stets darauf hoffend, dass ihnen der „Schwarze Freitag“- im für sie wahren Sinn seines Namens- endlich die ersehnten schwarzen Zahlen in ihrer Unternehmensbilanz bescheren möge. Während draußen der Kampf um die billigsten Schnäppchen-Angebote tobt (es kann dabei schon einmal zu Prügeleien unter den Schnäppchenjägern kommen, was immer wieder gerne im US-Fernsehen gezeigt wird, nach dem Motto: „Seht her, es ist wie in jedem Jahr!“), herrscht an den Börsenhandelsplätzen wie in jedem Jahr gähnende Leere, niemand interessiert sich in jenen Tagen für den Aktienkauf. Kein Wunder, denn hier scheint es nach über sechs Jahren steigender Preise keine Schnäppchen mehr zu geben...

Draußen Deflation, drinnen Inflation!?

(Erinnern Sie sich noch an die Vorhersagen der Experten? Prophezeit wurde uns eine Phase der Hyperinflation. Die hochverschuldeten Staaten könnten sich nur auf diese Weise „retten“…Oft kommt es anders als gedacht- und doch kann sich jede Entwicklung anstatt linear in konzentrischen Kreisen vollziehen, eine Rückkehr zu längst vergangen Geglaubtem ist demnach oft nur von vorübergehender Dauer…)

 Ob der Black Friday den durch die Konkurrenz im Internet gebeutelten Einzelhändlern in den USA bereits schwarze Zahlen beschert, ist jedoch sehr fraglich.

Traditionsunternehmen wie Macy‘s machen kein Hehl daraus, dass ihnen die Kunden ins Netz entschwinden…

Der Trend in Zahlen: Im letzten Jahr gaben ca. 134 Millionen Amerikaner geschätzt 51 Milliarden US-Dollar während des vier-tägigen Black-Friday-Wochenendes aus, was einer Abnahme um 11 % im Vergleich zum Jahr 2013 entsprach. Im Jahr 2013 waren noch 141 Millionen Käufer in der „realen Welt“ auf Achse, um schnell zuzuschlagen, nachdem sie eines der deflationären Superangebote erspäht haben sollten…

Auf die aktuellen Zahlen bin ich gespannt, erwarte jedoch eine Bestätigung dieses Trends. Morgen ist „Cyber Monday“…

Dass die Aktie von Amazon.com vor diesem Hintergrund ihren Trend hinauf zu immer neuen Höhen fortsetzen wird, wagt derzeit niemand zu bezweifeln. Lediglich wer nachrechnet, wie unrealistisch hoch das Unternehmen an der Börse bewertet wird, dem kommen (berechtigte?) Zweifel daran…

Dass man mit der Charaktereigenschaft, gelegentlich zu zweifeln, dennoch „ansehnliche Gewinne“ im Laufe der Zeit erwirtschaften kann, mag demzufolge ebenfalls angezweifelt werden, keine Frage.

Erstaunlich ist vor diesem Hintergrund das Trendverhalten unseres Dividendendepots, das zuverlässig „am Black Friday“ sein drittes „Black-Friday-Allzeithoch“ in Folge erklommen hat:

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Rational auf neuem Allzeithoch!

Im Januar dieses Jahres hatte ich an dieser Stelle noch geschrieben: "Die Aktie des Herstellers von „Gar-Systemen“, laut eigener Aussage sogar des „weltweiten Markt- und Technologieführers im Bereich der thermischen Speisezubereitung in Profiküchen“ (Quelle Rational), ist bei den Analysten in etwa so beliebt wie ein Schneesturm im August. Die Aktie sei „viel zu teuer“ oder „alles Positive sei bereits im Kurs eingepreist“, kann man seit Jahren in ihren Analysen geradezu gebetsmühlenartig immer wieder lesen. Vielleicht ist es auch keine so gute Idee, sein Unternehmen „Rational“ zu nennen und an die Börse zu bringen? Börse ist ja bekanntlich irrational." Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat zuletzt Rational nach Zahlen sogar auf „Reduce“ gesetzt mit einem Kursziel von 200 EUR..." Nun, eine bittere Erfahrung, die ich selbst oft genug selbst gemacht habe, ist die, dass... (mehr …)

Unilever trotzt der „Schwäche in den Schwellenländern“

Zwei Themen bestimmen die kurzfristige Richtung der Börsen seit einigen Monaten (Thema Nummer eins seit mehr als zwei Jahren): Thema Nummer eins bleibt die Frage, wann die US-Notenbank endlich den Leitzins erhöht. Die Befürchtung: Höhere Zinsen sind Gift für die Aktienkurse, da sich die Investoren dann von Aktien abwenden und anstelle von Aktien „sichere“ Zinsanlagen bevorzugen könnten. Höhere Zinsen in den USA würden zudem dazu führen, dass die Investoren Geld aus den Schwellenländern abziehen dürften, was wiederum die Volkswirtschaften dieser Länder unter Druck setzen würde usw. usw. Am Ende könnten die Gewinne derjenigen Unternehmen einbrechen, die einen Großteil ihrer Produkte in die Schwellenländer exportieren... Das Thema Nummer zwei ist in diesem Zusammenhang die befürchtete „harte Landung“ der chinesischen Volkswirtschaft. In den letzten Monaten sind besonders Aktien von Unternehmen unter Druck geraten, deren Geschäftsmodelle „irgendetwas mit China“ zu tun haben. Diese „Auslese“ erfolgte (wie immer an der Börse) völlig undifferenziert, nach dem Motto: „Erst handeln, dann nachdenken!“ (Umgekehrt wäre vielleicht besser, doch wenn die Kurse auf breiter Front nachgeben, denkt niemand nach, alle wollen nur noch verkaufen, genauso umgekehrt; steigen die Kurse auf breiter Front, wollen alle dabei sein und springen ohne zu überlegen ins Gedränge… (Siehe meinen Eintrag zum „Tag der Aktie“.) Wie immer, wenn es nach unten geht, wird der Ton in den einschlägigen Foren rauer. Wer genügend Argumente findet, dass es weiter abwärts gehen wird, kann „groß punkten“, wer versucht, ein wenig zu differenzieren, als „Daueroptimist“ verspottet, schließlich verschließe der Optimist seine Augen vor der Realität und die ist nun einmal grau und bald schwarz... Da kann man lesen, dass der erfolgreichste Investor aller Zeiten, Warren Buffett, „einfach nur Glück gehabt habe, da er ‚den Boom der Konsumwerte mitgemacht‘ habe. Dieser Boom sei vorbei…" (Nun, ich stelle dieser Meinung meine Frage entgegen, ob die Menschen in der Zukunft nicht mehr konsumieren werden und ob immer mehr Menschen auf unserem Planeten nicht immer mehr konsumieren müssen, also essen, trinken, sich kleiden, miteinander kommunizieren, ihre Freizeit gestalten wollen, in den Urlaub fahren, mobil sein wollen usw.)? Unilever (ein Wert unseres „Dividenden Depots) meldet heute sehr gute Zahlen- und man höre und staune: (mehr …)

„Der Tag der Aktie“ am 16.03.2015 als Kontraindikator?

Am 22. März dieses Jahres habe ich den Lesern und Leserinnen meines Premium Dienstes anlässlich des ersten "Tags der Aktie" am 16.03.2015 folgende Zeilen geschrieben:

"Sehr geehrte Leserinnen und Leser von Aktientagebuch Premium,

hoffentlich geht das gut: Der am vergangenen Montag veranstaltete „Tag der Aktie“ lockte Scharen von Privatanlegern an die Börse. An diesem Tag konnte man einmal so richtig viel Geld sparen: Wer „DAX-Aktien“ und diverse ETFs auf den DAX kaufen wollte, der musste an diesem Tag keine Transaktions- und Handelsentgelte entrichten. Wie im Schlaraffenland konnte jeder einmal so richtig schön auf Shoppingtour gehen. Die Aktion der teilnehmenden Direktbanken soll Deutschlands Privatanlegern die Anlage in Aktien schmackhaft machen. Angesichts historisch niedriger Zinsen sollte der erste „Tag der Aktie“ dann tatsächlich ein voller Erfolg werden: Die Umsätze seien sechsmal höher als an „normalen Handelstagen“ gewesen, so die Deutsche Börse.

Wiederholt sich damit das Dilemma der deutschen Privatanleger aus dem Jahr 2000, als jene zuletzt "so richtig an den Börsen zugelangt" hatten?

Wie kann es denn sein, dass jemand nach sechs Jahren gestiegener Aktienkurse jetzt Aktien kauft, nur weil man bei den Gebühren ein paar Euro einsparen kann?

Ehrlich gesagt, ich bin doch erst einmal „erstaunt“ gewesen, um nicht „fassungslos“, „enttäuscht“ oder gar „frustriert“ zu schreiben. Doch alles ist relativ…

Das letzte Mal, dass ich zum Schnäppchenkauf aufgerufen habe, war im Oktober 2008, zugegeben, im Nachhinein betrachtet, sollte das ein paar Monate zu früh gewesen sein. Was hatte ich Ihnen hier im Premium Dienst am 24.10.2008 geschrieben?

Nachfolgend meine Zeilen von „damals“:

Sehr geehrte Aktientagebuch Premium Leserinnen und Leser,

ein Supermarkt wirbt mit dem Slogan: „Einkaufen zu den Preisen von 1998!“ Was werden Sie tun? Werden Sie schnell weglaufen, denn dieses Angebot kann sich doch nur als eine Falle erweisen?

Oder werden Sie zumindest den Markt aufsuchen, um sich vor Ort davon zu überzeugen, was es denn mit dem Angebot auf sich habe? Gehören Sie vielleicht jedoch zu denjenigen, die zwar den Supermarkt besuchen werden, um festzustellen, ob es sich bei den Preisen tatsächlich um jene aus dem Jahr 1998 handeln könnte, aber die dann (wenn es sich tatsächlich nicht als Lüge herausstellen sollte) noch ein wenig abwarten wollen, ob nicht doch noch alles ein wenig billiger werden könnte? Butter für 45 Cent ist doch super, aber noch besser wäre ein Preis von unter 40 Cent. Es lohnt sich bestimmt, geduldig zu sein und auch noch so lange zu warten...

... Oder aber gehören Sie zu denjenigen, die sich schnell auf den Weg machen werden, weil Sie beim Sturm auf die Regale zu den Ersten gehören möchten, die zugreifen, bevor die besten Angebote ausverkauft sein könnten?

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