IntraLinks Holdings: Ein bislang erfolgreiches IPO

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Obwohl es aktuell noch nicht danach aussieht, als ob neue Trends an den Börsen eine große Rolle spielen, gibt es sie, die unentdeckten Chancen in den zukünftigen Trends.

Es gehört schon eine Menge Mut dazu, im aktuell von der Stimmung her nach wie vor negativen Marktumfeld einen Börsengang zu wagen, zumal der IPO-Markt einen neuen Negativrekord markiert. Seit Jahresanfang sind weltweit bereits 151 Börsengänge verschoben worden.

Anders bei diesem Unternehmen, das es im dritten Anlauf nun doch an die Börse geschafft hat. Immerhin konnte sich die Aktie seit ihrer Erstnotiz um knapp 40% nach oben kämpfen. Die Rede ist von

IntraLinks Holdings (US-Kürzel IL), einem Software Anbieter (Collaborative Software) für cloudbasierten und sicheren Informationsaustausch mit einer 14-jährigen Firmengeschichte.

(Collaborative software also referred to as groupware, workgroup support systems or simply group support systems) is software designed to help people involved in a common task achieve their goals.) Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Collaborative_software

Laut eigenen Angaben besitzt IntraLinks 4500 Kunden in 62 Ländern. Als „Konkurrenten“ sieht IL den klassischen Brief, Fedex-Dienste oder das FAX.

Mit anderen Worten, man kann die Dienste des Unternehmens mit denen der Deutschen Post im Bereich E-Post-Brief vergleichen.

Angeblich verfügt IL über die besten EBITDA-Margen und Free-Cash-Flow-Margen im Vergleich zu anderen Unternehmen dieses Segments, schreibt jedoch immer noch einen Verlust gemäß GAAP, der sich jedoch verringert.

Das Potenzial für “Collaborative Software“ wird auf 9 bis 13 Milliarden USD bis 2013 geschätzt.

Die Marktforscher von IDC schätzen, dass IT-Cloud-Dienste von 17,4 Mrd. USD im Jahr 2009 auf mehr als 44 Mrd. USD im Jahr 2013 wachsen dürften. Der Markt für Cloud Services soll allein im deutschsprachigen Raum um jährlich 50% wachsen, glaubt man der Marktforschungsgesellschaft Techkonsult.

Tatsächlich würde das Cloud Computing sowohl für Unternehmen, aber auch den Privatnutzer einen großen Sinn machen. Wenn man bedenkt, wie viel Zeit man mit der Auswahl der geeigneten Software, der Installation, der Wartung, den zahllosen Updates und der Beachtung der komplexen und für den Laien kaum zu durchschauenden Sicherheitsanforderungen benötigt, dann kann man diesen „Nieschentrend“ tatsächlich als Software-Revolution betrachten, eine Revolution, die kaum einer ernst nimmt, was ja typisch für Revolutionen ist- keiner rechnet mit ihnen und die meisten hoffen sogar, dass alles so wie bisher weitergehen wird, der Kelch der Revolution also genau an ihnen vorüber gehen wird.

Eine der wenigen Cloud-Computing- Aktien in „unseren Breiten“ bleibt die von Quanmax, die man jetzt wieder preiswerter einkaufen kann. Zumindest die Unternehmsinsider haben das bereits getan:

Angaben zum Mitteilungspflichtigen Name: Niederhauser Vorname: Hannes

Funktion: Verwaltungs- oder Aufsichtsorgan

Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft

Bezeichnung des Finanzinstruments: Aktie ISIN/WKN des Finanzinstruments: AT0000A0E9W5 Geschäftsart: Kauf Datum: 15.09.2010 Kurs/Preis: 2,95 Währung: EUR Stückzahl: 7000 Gesamtvolumen: 20650 Ort: Xetra

Prinzipiell sind beide Aktien, also IL und Quanmax sehr spekulative Werte, die man- wenn überhaupt-  nur als Depotbeimischung betrachten sollte. Das gilt prinzipiell  für alle Unternehmen, die in einem neuen Trend unterwegs sind. Aber auch hierbei- also bei IPOs und neuen Trends- MUSS man unbedingt seinen gesunden Menschenverstand einsetzen.

Eine der wieder einmal sehr ominösen „Empfehlungen“ der „üblichen Verdächtigen“ ist z.B. die Aktie von AUTEV.

Als Warnung sollte der folgende Artikel eigentlich genügen:

Zitat: „Der BetaFaktor möchte, dass Anlegern bei Autev ein Licht aufgeht

Die Experten von BetaFaktor gehen auf die Zustände um die Autev AG ein, welche die sogenannten AuLED-Leuchten für die Straßenbeleuchtung herstellt. Sie verweisen auf einen Tagesumsatz von rund 350.000 Aktien der im Freiverkehr gelisteten Aktien. Insgesamt hat das Unternehmen aus Brandenburg 712.500 Aktien ausgegeben, die aktuell jeweils um die 30,45 Euro kosten. Der Börsenwert beträgt demnach rund 22 Millionen Euro. Die Experten warnen…“ Quelle und weiter unter: http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/Boersenwelt-Presseschau–init-Innovation-in-Traffic-Systems–Technotrans–Autev-und-Enwave-unter-der-Lupe_id_261__dId_12398999_.htm

Eine wie ich finde bessere, weil wesentlich solidere Alternative zu AUTEV ist z.B. die Aktie von Zumtobel (ATX-Wert). Als klassischer „Spätzykliker“ dürfte die Aktie nun langsam aber sicher bald anfangen zu leuchten. Das Beleuchtungsgeschäft ist sehr stark von der Baukonjunktur abhängig, denn Leuchten werden zum Ende eines Bauvorhabens, also „ganz zum Schluss“  benötigt, wobei das LED-Geschäft eine Art Sonderfantasie für Zumtobel darstellt. Ein wenig Geduld sollte man aber hier mitbringen. Im Premium Dienst habe ich aus diesen Gründen einen Discounter auf Zumtobel gekauft, der vor den kurzfristigen Turbulenzen geschützt hat. Sollte die Aktie ihren Trend wieder aufnahmen, kann man jederzeit vom Discounter in die Aktie umschichten oder den Discounter in einen mit einem „höheren“ Cap „rollen.

Testen Sie doch einmal meinen Premium Dienst.

1 KOMMENTAR

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