Griechenland und kein Ende oder

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… der Beginn einer neuen Ära?

Wenn man sich etwas tiefgründiger mit den Hintergründen der Finanzkrise befassen möchte, dann kann es sich lohnen, gelegentlich die Beiträge von Max Keiser auf Youtube anzusehen.

Die Details der geheimen Finanztransaktionen Griechenlands mit Goldman Sachs, die eine Aufnahme des Landes in die Euro-Währungsunion erst ermöglichten, wurden bis heute noch nicht veröffentlicht.
Keiser konstatiert, dass wir in einer neuen Ära der Intransparenz leben- also genau dem Gegenteil von dem, was uns täglich seitens der Politik versichert wird.

Man könnte am Ende zu dem Schluss kommen, dass die Finanzkrise so lange anhalten könnte wie Banken wie Goldman Sachs an den Finanzmärkten aktiv ist. Die Bürger, die ihren Gürtel enger schnallen müssen, werden zu Opfern von wie er sagt, „criminally insane“ („kriminell wahnsinnigen) Bankern“.

Weiterhin behauptet er, dass die Schwäche des Euros ganz im Interesse Deutschlands liege.

Ein ähnliches Bild zeichnete gestern der ARD-Beitrag „Zocken bis der Staat hilft“.
Die Sendung kann man in der Mediathek der ARD ansehen.

Hier der Link: http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/5398260?pageId=487910&moduleId=487904&categoryId=&goto=&show=

Interessant sind hier die Hintergründe zur Rolle der Landesbanken und wie vor allem die deutschen Banken die toxischen Papiere aus den USA liebend gern aufkauften, da jene mit dem Stempel der US-Ratingagenturen versehen waren. Die Rolle der Ratingagenturen erscheint als sehr fragwürdig.“Wenn es plötzlich weniger Restaurants aber genauso viele Tester gibt, dann wird der Konkurrenzkampf um entspr. Ratings noch härter.“

Das Fazit könnte lauten, dass die Ratings unterm Strich kaum etwas wert sind und man sich z.B. bei Käufen von (Staats)anleihen auf jene nicht verlassen kann.

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