Der Euro: Kein Boden in Sichtweite

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Der Euro stürzt heute wieder ab und markiert gegenüber dem Schweizer Franken ein neues Allzeittief:

Selbst gegenüber dem USD geht es heute für den Euro crashartig abwärts:

Das Kaufsignal für DAX und Co. hat sich auf den ersten Blick erneut als Fehlsignal herausgestellt. Trotzdem können sich die gestern gekauften Werte heute dem Abwärtstrend der Indizes fast vollkommen entziehen. Und bei den US-Werten gibt noch dazu Währungsgewinne, so dass sich die Buchverluste praktisch neutralisieren.

„Schuld“  an diesen Marktturbulenzen ist erneut der Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, der gestern KEIN QE3 ankündigte. Die „Junkies“, also alle diejenigen, die auf noch mehr billiges Geld gehofft hatten, wurden enttäuscht und drückten sofort auf alle Verkaufsknöpfe.

Heute stürzt der Ölpreis geradezu ab (aktuell Brent mit -7%). Auf diese Weise hat es Ben Bernanke nun geschafft, der Wirtschaft mit billigeren Rohstoffpreisen unter die Arme zu greifen, da weniger Geld für Spekulationen z.B. in Rohstoffe zur Verfügung stehen würde. Unterstützend wirkte ebenfalls die Freigabe von Öl aus den Ölreserven einiger Länder.)

Der von mir herausgesuchte ÖL-Korridor-Optionsschein geht durch die Decke (im ITT war ich mit dem Limit leider zu geizig):

Eine neue große Rohstoffblase wird es auf diese Weise wohl so schnell nicht geben. Das sehe ich sehr positiv und rechne mit höheren Aktienkursen bis zum Jahresende. Niedrigere Rohstoffpreise sind ein sehr wirkungsvolles Konjunkturprogramm.

Ölaktien werden nun antizyklisch sehr interessant. Ihre Dividendenrenditen steigen täglich, da der Kurs fällt- logisch. Hier kann man sich auf die Lauer legen und schon jetzt erste Teilkäufe durchführen.

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