E.On bald bei 30 Euro?

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Nun, der Trend kommt langsam ins Laufen, die Aktien der Versorger setzen sich an die Spitze und lassen den DAX hinter sich. Auf den eventuellen neuen Trend hatte ich vor knapp zwei Wochen an dieser Stelle hingewiesen. (Siehe: http://www.aktientagebuchblog.de/rwe-kaufen-oder-doch-lieber-e-on-oder-cez.html )

Was hat sich seitdem getan?

Nun, tatsächlich laufen E.on (hellgrün), RWE (grün) und Cez (blau) dem Dax (schwarz) davon:

Die Analysten sind sich nach wie vor uneins, während Barclays das Kursziel für E.on von 26,00 auf 27,00 Euro angehoben und die Einstufung auf „Overweight“ belassen hat, belässt  Chevreux das Rating auf „underperform“ mit einem Kursziel von 25€.

Zu Cez gibt es lediglich eine Abstufung von Goldman Sachs, die man aber nicht zu beachten braucht, denn die Analysen von Goldman sind in den letzten Monaten nie aufgegangen, sprich, man hätte immer besser das Gegenteil von dem tun sollen, was die Goldies geraten haben.

Wie weit kann es für E.on noch nach oben gehen?

Nun, die Bodenbildung ist abgeschlossen, so dass der Kurs durchaus schnell bis zum nächsten Widerstand bei 28€ steigen könnte.

Dass das in einem Rutsch passieren wird, ist unwahrscheinlich, da der RSI bereits in den überkauften Bereich eingetreten ist. Jedoch ist es nicht gesagt, dass sich nun eine kräftige Korrektur anschließen muss. Der Kurs kann genauso gut seitwärts korrigieren und im Anschluss wieder nach oben durchstarten.

Während ich mich für das Power Trend Depot für einen Call-Optionsschein auf E.On entschieden habe, habe ich mir selbst letzte Woche ein paar RWE zugelegt. Aktuell liegen sie 9% im Gewinn, das tröstet an schwachen Börsentagen wie dem heutigen.

Im „Abgeltungssteuerdepot“, das ich 2008 im Rahmen des Premium Dienstes zusammengesellt hatte, befinden sich Cez und E.On als Dividendenwerte (jeweils ca. 5-6% Dividendenrendite). Es bleibt zu hoffen, dass sie ihre Liegezeit nun beenden und wieder steigen. Wer zu lange liegt, bekommt nämlich Wund- und Druckstellen. 😉

1 KOMMENTAR

  1. Meine Eon hat auch schon Druckstellen – aber es ist ja ein Dividentensammler.
    Den OS habe ich verpasst. Jetzt warte ich erstmal ab auf den nächsten Zug. Beim Einstieg orientiere ich mich nach derr Technischen Analyse und den Oszillatoren – Stochastic, DDS Bressert, PFE.
    Das hat sich bewährt als dann doch in den fallenden Wert einzusteigen – Yara hatte ich auf den Plan war mir aber unschlüssig weil Stoch und Konsorten überkauft waren und weil ich bei Lynx in der kürze der Zeit nichts geeinetes fand, hab ichs gelassen –zum Glück – braucht man halt auch mal.

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