Der Dow Jones langfristig

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Wenig erbaulich zeigt sich der Dow Jones Index, wenn man ihn langfristig betrachtet.

Aktuell könnte er die rechte Schulter einer S-K-S-Formation ausbilden und im schlimmsten Fall auf 6000 oder 4000 fallen, wenn man an die Charttechnik glaubt (Was man nicht immer tun sollte). Auch hat der gute alte Dow seine rechte Schulter bereits „verdächtig“ weit nach oben gezogen (Ja, wenn man alt wird…).

Was jedoch sehr gut erkennbar ist und was ich mir durchaus als „negativstes Szenario“ vorstellen könnte, wäre eine Wiederholung der langfristigen Korrektur, die der Index von 1964 bis 1983 an den Tag gelegt hatte. Demnach würde er bis ca. 2020 in einer Spanne zwischen 7500 und 14500 Punkten seitwärts tendieren. Doch selbst dabei müsste er die untere Begrenzung des Seitwärtstrends nicht zwangsläufig nochmals testen (Siehe 1976 bis 1982). Ein „kleiner Kopf“ war selbst 1973 zu erkennen (wenn man ihn denn erkennen wollte).

Noch könnten die Bullen den Bärenmarkt seit dem Jahr 2000 jedoch jederzeit beenden, indem sie den Dow auf neue Allzeit-Höchstkurse katapultieren. So abwegig wäre das gar nicht, wahrscheinlich würde es „genügen“, wenn sich die Finanzwerte verdoppeln, IBM auf 260, Caterpillar, McDonald’s und Chevron auf  je 130 steigen würden.

Da soll doch keiner behaupten, dass das völlig unmöglich sei. Den Nasdaq 100 hat Apple bereits auf ein neues 10-Jahreshoch gehoben. 

Fazit: Esst Burger, liebe Bürger! Das würde den Dow retten. (Frei nach Tim Bendzko: „Ich muss nur mal schnell den Dow retten und einen lecker Burger essen. Doch dann komm ich zu dir.“)

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