DAX 10000 Punkte bis Ende 2014?

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Und eine interessante Wette?

Wenn die Stimmung an den Märkten hervorragend, fast schon euphorisch ist, sprießen sie wieder aus dem Boden wie die Pilze nach einem warmen Septemberregen; die „fünfstelligen“ DAX-Prognosen . (Ja, mein „Tipp des Tages“ lautet deshalb heute: „Den PC ausschalten und ab in die Pilze!“)

Rein charttechnisch betrachtet, ergibt sich tatsächlich für den DAX ein Kursziel von ca. 14.000 Punkten für die kommenden fünf Jahre!

Augenblicklich vermag sich das kaum jemand vorzustellen, ich ehrlich gesagt auch nicht. Doch ich habe erfahren müssen (dürfen), dass an der Börse fast alles möglich ist und es selten so kommt wie es sich die Masse erhofft, vorstellt- aber auch befürchtet.

Wie dem auch sei, ich habe mir nun nach fast vier Jahren DAX-Abstinenz wieder einmal die Mühe gemacht, mir eine Beobachtungsliste mit langfristigen DAX-„Instrumenten“ angelegt.

„Instrumenten“ nicht deshalb, weil ich mich der Zockerfraktion anschließen möchte, die im Stundenrythmus long oder short geht, sondern weil ich nicht viel riskieren, sprich sehr wenig Kapital in den DAX investieren möchte.

Und siehe da, heute fällt der DAX gut 100 Punkte (aktuell: ca 10:55 Uhr) und einer „meiner“ DAX-Call-OS steigt fast 1,45%!

Es sieht also ganz danach aus, als ob jener deshalb steigt, weil die Volatilität, die in den letzten Wochen extrem niedrig gewesen ist, heute wieder anspringt. So ist es wohl zu erklären, warum der Call steigt, während der DAX fällt (und natürlich auch, weil der OS ja auch nachbörslich gehandelt wurde und der DAX nachbörslich gestern bereits gefallen war, allerdings nicht über 100 Punkte).

Meine Schlussfolgerung lautet deshalb:

Ich überlge, mir jetzt tatsächlich ein paar DAX-Optionscheine ins Depot zu legen und das trotz der Tatsache, dass der DAX bereits über 7000 Punkten notiert und damit eigentlich auf dem Kaufniveau der Privatanleger, die zuletzt 2007 und 2008 wie ich (wobei ich Ende 2008 massiv gekauft habe, allerdings keinen DAX, sondern die meiner Meinung nach interessantesten „Langfristaktien“) auf dem falschen Fuß erwischt worden sind und sich geschworen haben, spätestens bei 7600 oder 8000 Punkten „alles“ zu verkaufen. Könnte es diesmal „anders als von allen erwartet“ kommen?

(Das ist, ich weiß, der teuerste Satz an der Börse, doch wie gesagt, viel will ich nicht riskieren.)

Nun, ich überlege nun tatsächlich, mein DAX-Bärenfell in den Schrank zu hängen- und das kurz vor dem Winter!

Schon deshalb jetzt raus (in die Pilze)!?

Doch vorher noch der DAX-Call, der sich heute so „sonderbar“ verhält:

HSBC Trinkaus & Burkhardt AG Call 17.12.14 (WKN: TB899T), Laufzeit bis 17.12.14, Basispreis: 10.000 Punkte, Omega-Hebel: aktuell 6,85!!

WICHTIG: Das ist KEINE Aufforderung zum Kauf des o.g. OS!! Über 80% aller OS enden als TOTALVERLUST, wenn man sie nicht rechtzeitig verkauft! Doch wann ist „rechtzeitig“?

Wer nicht verstanden hat, wie OS „funktionieren“, der sollte sie strikt MEIDEN und sich ausschließlich auf die besten der besten Aktien weltweit konzentrieren. Diese gibt es HIER.

 

 

 

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