Das Dividendendepot liegt immer noch vor dem DAX!

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Es sieht immer noch sehr gut aus für mein im Januar gestartetes Dividendendepot:

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Aktuell liegt das „Dividendendepot“ immer noch vor dem DAX-Performance-Index (inklusive Liquidität, was die Performance verringert- logisch), in den ja mittlerweile hohe Dividendenerträge eingerechnet worden sind (Schummelei, da die Berechnung des Performance-Index z.B. ohne den Abzug von Steuern erfolgt, die der Aktionär ja von seinen Dividendenerträgen abgezogen bekommt!). Derzeit halte ich noch 40% Liquidität, die ich nach und nach noch investieren möchte. (Irgendwann wird der größere Rückschlag kommen…)

Ich buche pro Transaktion 7,95 EUR (Onlinebroker- Konditionen), lasse durch die Software alle Quellensteuern „abziehen“ und rechne einen Freibetrag von 300 EUR p.a. ein- bis zu dem ich keine A-Steuer+ Soli+ Kirchensteuer abziehen lasse. Alles, was darüber hinaus geht, wird abgezogen.

Zur Strategie:

Es werden nur grundsolide Dividendenzahler aufgenommen, die ca. seit zehn Jahren Dividenden zahlen (besser noch viel länger) und diese immer wieder (möglichst regelmäßig) erhöht haben. Den Schwerpunkt bilden in Zukunft US-Werte, da dort vielfach quartalsweise ausgezahlt wird, so dass der hierzulande zu beobachtende Kursrutsch nach dem Ex-Tag nicht so schwerwiegend ausfällt. Außerdem habe ich in das Euro-System kein Vertrauen, „nach Zypern“ nun erst recht nicht mehr.

Jeder Wert qualifiziert sich für das Depot nur, wenn er sich innerhalb eines langfristigen Aufwärtsrends oder zumindest Seitwärtstrends befindet. (z.B. Deutsche Telekom, Daimler, E.On, Allianz und Co fallen auf diese Weise heraus, was aber nicht bedeuten muss, dass der eine oder andere Wert nicht doch eines Tages wieder aufgenommen werden könnte, sollte er sich denn  erneut innerhalb eines soliden Trends aufhalten.) Ausnahmen bestätigen jede Regel. (Wenn es triftige Gründe gibt, kann auch einmal ein gelungener Turn Around „gekauft“ werden oder auf eine „Sondersituation“ gesetzt werden.

Verkauft wird bei schwerwiegenden fundamentalen „Fehlschlägen“ seitens des entspr. Unternehmens.

Nicht verkauft wird in einem Bärenmarkt. In einem Bärenmarkt, also dann, wenn ALLE Werte fallen, werden neue Positionen aufgebaut oder ausgebaut, da ja die Dividendenerträge reinvestiert werden müssen.

(Auch könnte dann wieder „frisches Kapital“ wie zuletzt Ende 2008 seinen Weg ins Depot finden.)

Das langfristige Ziel heißt ganz klar: Der Performance-DAX soll geschlagen werden.

Für wen ist das Dividendendepot geeignet?

Nun, es ist z.B. geeignet als Altersvorsorge, als Startkapital für das Kind oder Enkelchen oder die Verwirklichung des ganz persönlichen Traums (Traumauto, Traumvilla am Meer, eine „Reise um die Welt und die Taschen voller Geld“… oder/und man engagiert sich eines Tages von den Erträgen auf sozialem Gebiet…)

NICHT geeignet ist es für alle, die über Nacht reich werden wollen und für alle Zocker (aus Leidenschaft oder nicht, sei dahingestellt.)

Weitere Informationen zum Dividenden-Depot bzw. -Blog gibt es HIER.

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