Bei Berkshire und dem Euro lag ich richtig

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Bei Berkshire (siehe meinen Tagebucheintrag hier) scheine ich bis jetzt richtig zu liegen.

Unsere Optionen auf die B-Aktie sind ordentlich in die Gewinnzone gelaufen.

Nun sieht es auch danach aus, als ob sich auch meine zweite Depotaufnahme (in ATB Spekulativ) als richtige Entscheidung herausstellen könnte:

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Ich hatte ein währungsgesicherstes Discount-Zertifikat auf die Berkshire-B-Aktie in das Depot aufgenommen. Aktuell entwickelt sich das Zertifikat (blauer Chart) besser als die Aktie (grüner Chart), da der Euro gegenüber dem USD (nach den Beteuerungen Herrn Draghis gestern) wieder an Wert gewinnen kann.

Man kann aktuell lesen, dass „europäische Aktien“ mehr Potenzial als US-Aktien besäßen.

Dem kann ich nicht zustimmen, zumal

– ein schwächerer USD den nach Europa exportierenden US-Konzernen von Nutzen ist.

– die USA in einigen Jahren vollkommen unabhängig von Öl-Importen sein werden. Die USA vollziehen eine „wirkliche Energiewende“! (Hierzulande hat man erst einmal die Atomkraftwerke abgeschaltet, weiß noch nicht genau, wie es ohne diese auf lange Sicht weitergehen könnte, weiß aber, dass ausschließlich der Verbraucher- nicht die Konzerne- alles zahlen muss, was damit zusammenängt.)

– die USA- anders als Europa- keinen Sozialismus durch die Hintertür einführen werden. (Siehe Frankreich, wo die Leistungsträger 70% Steuern oder mehr bezahlen müssen und von der Öffentlichkeit verunglimpft werden. Konsequenz: Das Streben anch Höchstleistungen lohnt sich nicht mehr, besser man arbeitet weniger, dann hat man mehr vom Leben und zahlt weniger…

(Und auch „bei uns“ könnte es in Sachen Sozialismus bald wieder funken, spricht sich doch z.B. Herr Gabriel für eine Erhöhung der Abgeltungssteuer auf 40% aus und fordert neue hohe Steuern „für Reiche“. )

Die USA sind ein Land mit einer Währung, einer Notenbank und einer Regierung sind (die sich zwar auch nicht mehr einigen können, doch dieser Zustand wird spätestens nach der kommenden Wahl zu Ende sein…), Euro-Land wird hingegen immer unter dem Diktat des Euro leiden und in einen reicheren Norden und ärmeren Süden gespalten bleiben. (Nach dem eisernen Vorhang ist Europa nun durch die verfehlte Einführung des Euros gespalten, der Euro ist die neue Mauer, die sich durch Europa zieht, von Nord nach Süd, doch unsichtbar.) Diese Spannungen sind eine große Gefahr (und 50% Jugendarbeitslosigkeit z.B. in einigen Regionen Spaniens eine Schande).

Fazit: Kurzfristig kann der Euro weiter steigen (bis 1,50 max.), dann werde ich die Währungssicherung wohl wieder aufgeben und nochmals einige auserwählte US-Aktien kaufen.

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