Bed Bath and Beyond: Meine Einschätzung wird bestätigt

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Auf die Chancen in der Aktie von Bed Bath & Beyond hatte ich zuletzt im April hingewiesen und geschrieben:

„Bed Bath & Beyond hat es am Freitag ebenfalls auf ein neues Allzeithoch geschafft, nachdem das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten übertreffen konnte:

Seit 1992 ist die Aktie bislang um mehr als 6000 % gestiegen:

Aus im Jahr 1992 investierten 1000 USD sind bis heute 58.000 USD geworden.

Was spricht dafür, dass sich dieser beachtliche Trend der Aktie auch in Zukunft fortsetzen könnte?

Bed Bath and Beyond ist eine US-Einzelhandelskette, die- wie der Name bereits sagt- Betten, Einrichtungsgegenstände für Bäder- and beyond (this) („darüber hinaus“) werden u.a. auch komplette Schlaf- und Wohnzimmer, Möbel, Küchentextilien, Haushaltsgegenstände, Tapeten, Gartenmöbel, Beleuchtungsgegenstände usw. verkauft. Kurzum: Man findet fast alles, was zur Einrichtung eines Hauses gehört.

Vor allem in Einkauszentren oder „Strip-Mall“-Gewerbegebieten wird man in den USA auf eine der 1155 Filialen von Bed Bath and Beyond (BBB) treffen. Im Einzelnen sind das 986 Geschäfte von BBB, 70 CTS Läden, 54 Buybuy BABY stores und 45 Harmon Stores in 50 US-Staaten, dem District of Columbia, Puerto Rico und Kanada.

Weiterhin betreibt einen BBB Home & More Store in the Mexico City als Joint Venture.

Das Unternehmen wurde im Jahr 1971 gegründet und hat seinen Sitz in Union, New Jersey.

Für das vierte Quartal hat BBB einen Gewinn von 351 Millionen USD gemeldet, was 1.48 USD je Aktie entspricht nach einem Gewinn von 283.5 Mio. USD oder 1.12 pro Aktie im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Analysten hatten lediglich einen Gewinn von 1.33 USD je Aktie erwartet.

Die Aktie ist selbst nach ihrem Kurssprung von mehr als 8% am Freitag auf ein neues Allzeithoch noch nicht zu teuer: Das durchschnittliche KGV des Sektors der US-Fachhändler beträgt aktuell ca. 16,3, BBB kommte hingegen lediglich auf ein KGV von 14,1, wobei Analysten für das Gesamtjahr mit einem Gewinnanstieg um ca. 33% rechnen. Allerdings konnte BBB seinen Gewinn in den letzten fünf Jahren im Schnitt lediglich um knapp 10% steigern.

Fazit: Die guten Zahlen belegen, dass BBB selbst in einer Konkunkturflaute seinen Gewinn steigern konnte.

Für das Gesamtjahr sind Analysten sehr optimistisch, dass Bed Bath and Beyond höhere Gewinne als in den letzten Jahren erwirtschaften kann. Damit ist die Aktie quasi eine Wette darauf, dass die US-Verbraucher die Krise als überwunden einschätzen und wieder mehr konsumieren als in den letzten Jahren.

Alles neu macht der Mai und das bei vielen Amerikanern wohl auch im eigenen Zuhause.

Auf Grund der noch vergleichsweise moderaten Bewertung besitzt die Aktie durchaus noch weiteres Kurspotenzial.“ Ende Premium Dienst

Heute steigt die Aktie von BBBY auf ein neues Allzeithoch!

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Da die Häuserpreise nach wie vor sehr niedrig sind, haben die Amerikaner wohl nun auch mehr Geld für die Einrichtung ihrer Häuser zur Verfügung. Davon profitiert BBBY ebenfalls, genauso wie vom Trend, dass sich sehr viele US-Aktien, die „etwas mit dem US-Immobilienmarkt zu tun haben“, aktuell (trotz nach wie vor eher enttäuschender Daten vom US-Immobilienmarkt selbs)  innerhalb sehr stabiler Trends bewegen. (Das gilt u.a. auch für Home Depot, diese Aktie ist ebenfalls einen Vesuch wert.)

Wie ist dieses Phänomen zu erklären?

Nun, bekanntlich nehmen die Kurse einen möglichen neuen Boom ca. 9 Monate vorweg.

Es würde mich also nicht wundern, wenn jenes „Sorgenkind Nr. 1“ bald seine Trendwende vollziehen würde.

 

 

 

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