Auch das gibt Hoffnung: Unternehmensinsider kaufen wieder eigene Aktien

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Nach wie vor sind die Folgen für die Weltwirtschaft nach der dreifachen Katastrophe in Japan (schweres Erdbeben, Tsunami, Atomunfall, der zu einem atomaren Super-Gau eskalieren könnte) nicht absehbar. Das unermessliche Leid der japanischen Bevölkerung ist unermesslich und kaum in Worte zu fassen. An dieser Stelle kann ich nicht mehr tun, als mein tiefes Mitgefühl auszudrücken und dazu aufzurufen, dass sich möglichst jeder an den Hilfsaktionen für Japan beteiligt.

Mehr können wir leider nicht tun. Hoffen und beten wir, dass zumindest ein atomarer Super-Gau in Fukushima noch abgewendet werden kann.

Der deutsche Leitindex ist in der letzten Woche massiv eingebrochen und erholt sich heute wieder. Auch wenn es schwerfallen dürfte, das zu erkennen bzw. an dieser Stelle zu thematisieren, aber es wird hoffentlich zu einem schnellen Wiederaufbau des Landes kommen, sollte das Schlimmste ausbleiben.

Demzufolge wird es Unternehmen geben, die vom Wiederaufbau profitieren, während andere darunter leiden werden, da ihnen in Japan produzierte Teile oder Komponenten fehlen.

Auf zahlreiche Firmen wird die Katastrophe in Japan gar keine oder nur geringe Auswirkungen haben. Zu den Gewinnern könnten angesichts der Absicht der deutschen Bundesregierung, aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg wieder auszusteigen, (wie letzte Wochen an dieser Stelle aufgeführt) Unternehmen der Sektoren alternative Energien zählen, aber auch Unternehmen, die sich auf den Einsatz von fossilen Energieträgern spezialisiert haben.

Ich denke dabei z.B. an Siemens, GE, SMT Scharf usw.

Besonders an den US-Märkten wird man hier zahlreiche Öl- und Gasunternehmen finden, wobei ich mich aktuell auf diejenigen konzentriere, die dabei helfen, die notwendige Infrastruktur für diese Branchen zu errichten bzw. auszubauen. Einige konnten den Freitagshandel auf einem neuen Jahreshoch beenden.

Vielleicht werden wir im ITT schon in dieser Woche einen weiteren Wert aus dieser Branche kaufen.

Aber auch die Unternehmensinsider nutzen die Korrektur und kaufen Aktien ihres Unternehmens zu.

In der letzten Woche waren das u.a. Insider von Fielmann, Lanxess, Schaltbau, EnviTec Biogas, Magix.

Tatsächlich sollte Fielmann weiterhin so viele Brillen verkaufen wie vor der Katastrophe (oder mehr), Schaltbau dürfte sogar profitieren, da der Bahnverkehr wegen der hohen Treibstoffpreise eher zu- als abnehmen sollte.

Fazit: Es werden sich in der aktuellen Korrektur neue Trends herausbilden, einige der bis letzte Wochen bestehende werden brechen.

Es kann also nicht schaden, in diesen Wochen den volatilen Börsen eher fernzubleiben und stattdessen genau zu analysieren und zu beobachten, welche nachhaltige neue Trends sich herausbilden, um dann möglichst im richtigen Moment wieder in den aussichtsreichsten Trendaktien investiert zu sein.

 

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